- Der jüngste Rückgang von Bitcoin wird auf eine schwache Nachfrage am Spotmarkt zurückgeführt, trotz positiver Inflationsdaten aus den USA.
- Experten von CryptoQuant betonen die Wichtigkeit, dass Bitcoin über 68.700 USD steigen muss, um eine neue Rallye zu starten.
- Das fehlende Kapital in US-amerikanische Bitcoin-ETFs und ein negativer Coinbase Premium Index tragen zur Marktstagnation bei.
Warum Bitcoin nach den US-Inflationsberichten fiel
Jüngste Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten zeigten günstige Inflationszahlen, die den Bitcoin-Preis überraschenderweise nicht ankurbelten. Experten von CryptoQuant haben eine schwache Nachfrage am Spotmarkt als Hauptgrund für diese unerwartete Reaktion identifiziert, trotz vielversprechender Verbraucherpreisindex- (CPI) und Erzeugerpreisindex- (PPI) Berichte.
Inflationsdaten bringen Bitcoin nicht voran
Am 12. August veröffentlichte das U.S. Bureau of Labor Statistics die Inflationsdaten für Juli. Unmittelbar nach dieser Veröffentlichung sank der Bitcoin-Wert von etwa 64.500 USD auf 64.000 USD und fiel am 13. August weiter unter 63.000 USD. Obwohl die CPI-Zahlen für Juli den Markterwartungen entsprachen und der PPI die Prognosen übertraf, indem er unverändert blieb anstatt um 0,2% zu steigen, wie von Analysten bei CryptoQuant erwartet, führten diese Entwicklungen nicht zu einem Anstieg der Bitcoin-Preise.
Spotmarktnachfrage bleibt schwach
Das Kernproblem, das von Analysten festgestellt wurde, ist die mangelnde Nachfrage am Spotmarkt. Der Kapitalzufluss in amerikanische Spot-Bitcoin-ETFs bleibt enttäuschend niedrig. Außerdem ist der Coinbase Premium Index—der die Preisunterschiede zwischen Coinbase und anderen großen Börsen misst—seit Mai überwiegend negativ und liegt derzeit bei etwa -0,1%. Dies deutet auf einen begrenzten Kaufdruck von US-Investoren hin, während die Futures-Handelspositionen relativ hoch bleiben.
Notwendigkeit für Marktgleichgewicht
Dieses Szenario hat zu einem Ungleichgewicht im Markt geführt, das durch schwache Spotnachfrage, geringe Liquidität und signifikante gehebelte Positionen gekennzeichnet ist, laut Branchenexperten. Unter solchen Bedingungen könnten selbst positive makroökonomische Nachrichten nicht zu einem Anstieg der Bitcoin-Preise führen. Sollten die Preise nicht positiv auf diese Bedingungen reagieren, könnten Händler beginnen, Margin-Longs zu schließen, was zusätzlichen Druck auf Bitcoin ausüben könnte.
Wichtige Widerstandsniveaus und Zukunftsausblick
Analysten haben 68.700 USD als entscheidendes Widerstandsniveau identifiziert—die ungefähren Kosten für kurzfristige Inhaber—bei dem kürzliche Käufer möglicherweise beginnen, Gewinne mitzunehmen, wenn es von den aktuellen Preisen erreicht wird. Laut den Einblicken von CryptoQuant werden selbst die ermutigendsten Inflationsdaten allein nicht für ein nachhaltiges Wachstum ausreichen, ohne mehrere Schlüsselfaktoren:
- Erneuter Kapitalzufluss in amerikanische Bitcoin-ETFs.
- Eine positive Verschiebung im Coinbase Premium Index.
- Ein Anstieg des Spot-Handelsvolumens.
- Eine sichere Rückkehr von Bitcoin über 68.700 USD.
Frühere Berichte von Glassnode beschrieben potenzielle Szenarien, die zu einem weiteren Rückgang von Bitcoin führen könnten, wenn diese Aspekte nicht effektiv angegangen werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zwar günstige makroökonomische Indikatoren Wachstumschancen für Kryptowährungsmärkte bieten, die jüngsten Bewegungen von Bitcoin jedoch zeigen, dass zugrunde liegende Marktdynamiken wie Nachfragelevels eine ebenso kritische Rolle bei der Beeinflussung der Ergebnisse spielen, insbesondere im heutigen breiteren wirtschaftlichen Kontext, der Trends in der Vermögensbewertung weltweit beeinflusst und das Anlegerverhalten in den mit der Finanztechnologie verbundenen Sektoren beeinflusst, wie nie zuvor historisch gesehen in der Tat insgesamt!