Am 9. September 2026 teilte Osmosis mit, dass es eingehende und ausgehende Transaktionen mit Nomic und Alloyed BTC ausgesetzt habe, nachdem ein Exploit im Nomic-Netzwerk etwa 36 % der Besicherung von Alloyed BTC gefährdet hatte. Osmosis und Validatoren führten zudem ein Notfall-Upgrade durch, das das Einfrieren von 22,65 BTC an der Adresse des Angreifers ermöglichte.
Laut einer Erklärung von Osmosis ermöglichte die Schwachstelle dem Angreifer, nBTC doppelt auszugeben und gefälschte Voucher an die Osmosis-Börse zu senden. Der Angreifer schleuste 39,84 nBTC in das System ein, was etwa 36 % der gesamten Reserven von Alloyed BTC entsprach und den Token teilweise unterbesichert zurückließ.
Osmosis erklärte, weder seine dezentrale Börse noch das IBC-Protokoll seien kompromittiert worden. Die Schwachstelle habe in einem benutzerdefinierten Mechanismus zur Weiterleitung von Transaktionen auf der Nomic-Seite gelegen.
Nach der Identifizierung des Problems fror Osmosis eingehende und ausgehende Transaktionen für Nomic und Alloyed BTC auf seiner Plattform ein. Anschließend arbeitete das Team mit Validatoren an dem Notfall-Upgrade, das das Einfrieren der 22,65 BTC ermöglichte.
Osmosis plant, einen Vorschlag für die Community-Governance einzureichen, um die Genehmigung zur Einziehung der eingefrorenen Vermögenswerte einzuholen. Das Team wird die Governance außerdem bitten, angesammelte Bitcoin aus dem Community-Pool zu verwenden, um die verbleibende Unterdeckung auszugleichen und die Besicherung von Alloyed BTC vollständig wiederherzustellen.
Zuvor waren rund 4.000 BTC im Wert von 320 Millionen US-Dollar aufgrund eines wahrscheinlichen Fehlers in Elements aus dem Liquid Network abgezogen worden. Die mutmaßlichen „ethischen Hacker“ gaben später 3.400 BTC an das Liquid Network zurück.
Quelle: HODL Press
