- Adressen mit öffentlichen Schlüsseln und großen Guthaben gelten als am anfälligsten für Quantenangriffe.
- Die meisten Wallets wären selbst in optimistischen Szenarien Jahrtausende lang sicher vor einem Hack.
- Eine Debatte über die Notwendigkeit von Post-Quanten-Updates in der Kryptoindustrie hält an.
Die wahre Bedrohung durch Quantencomputing für Bitcoin, enthüllt von CoinShares
Anfällige Adressen identifiziert
Innerhalb der Branche gibt es eine bedeutende Debatte darüber, ob Blockchain-Netzwerke Post-Quanten-Upgrades durchlaufen sollten. Während einige Experten proaktive Maßnahmen befürworten, argumentieren andere, dass die aktuellen technologischen Einschränkungen solche Updates verfrüht machen. Die Möglichkeit, Post-Quanten-Kryptographie in Netzwerkprotokolle zu integrieren, wird als strategische Maßnahme zur Zukunftssicherung in Betracht gezogen.
Verteilung potenziell anfälliger Vermögenswerte
Ein beachtlicher Teil der Vermögenswerte befindet sich in Wallets mit beträchtlichen Guthaben. Konkret werden mehr als 7000 BTC in Adressen gehalten, die zwischen 100 und 1000 BTC enthalten, während sich ungefähr 3230 BTC in Wallets befinden, die bis zu 10.000 BTC fassen. Diese Zahlen repräsentieren Hunderte Millionen Dollar, sind jedoch mit großen Markttransaktionen vergleichbar.
Theoretische Risiken und aktuelle Einschränkungen
Experten heben theoretische Risiken im Zusammenhang mit Quanten-Hacking-Techniken wie dem Shor-Algorithmus hervor, der elliptische Kurvensignaturen unterminieren könnte, und dem Grover-Algorithmus, der die Effizienz von SHA-256 verringern könnte. Diese Technologien können jedoch weder das Emissionslimit von Bitcoin von 21 Millionen ändern noch die Proof-of-Work-Mechanismen umgehen.
Angesichts der anhaltenden Diskussionen über Quantenbedrohungen innerhalb der Krypto-Community gab es Forderungen nach möglichen Hard Forks unter Nutzung von Post-Quanten-Kryptographie. Einige Marktteilnehmer betrachten diese Schritte als verfrüht, da die aktuellen technischen Einschränkungen echte Angriffe für Jahrzehnte verhindern.
