- Neu freigegebene Dokumente offenbaren Jeffrey Epsteins Interesse an Bitcoin und Krypto-Investitionen.
- Michael Saylor, Mitbegründer von MicroStrategy, wird in Epsteins Korrespondenz bezüglich Spenden und gesellschaftlicher Veranstaltungen erwähnt.
- Blockstream-Manager, darunter Austin Hill, diskutierten mit Epstein über Krypto-Projekte und betonten ihr Ökosystem gegenüber anderen wie Stellar und Ripple.
Die Schnittstelle zwischen Kryptowährung und dem Epstein-Fall
Die jüngste Offenlegung von Dokumenten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein hat auf seine Beteiligung an der Kryptowelt aufmerksam gemacht. Die Dokumente zeigen, dass Epstein bereits 2011 Interesse an Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten hatte. Sein Fokus lag hauptsächlich auf kurzfristigen Gewinnen, anstatt auf den philosophischen Grundlagen von Kryptowährungen. Diese Enthüllung wirft ein Licht darauf, wie tief verwoben bestimmte Sektoren der Kryptoindustrie mit bedeutenden Persönlichkeiten aus verschiedenen kontroversen Hintergründen sind.
Epsteins Krypto-Ventures
Laut Einblicken von Ki Young Ju, dem Gründer von CryptoQuant, investierte Epstein nicht nur in Bitcoin, sondern erkundete auch Möglichkeiten innerhalb von Krypto-Startups. Seine Gespräche mit Peter Thiel, Mitbegründer von PayPal, unterstreichen weiter sein Engagement mit wichtigen Akteuren im Bereich Finanztechnologie. Trotz seiner Skepsis gegenüber dem Mainstream-Potenzial von Bitcoin blieb er aktiv, indem er mit der Währung handelte, anstatt sie langfristig zu halten.
Darüber hinaus schien Epstein daran interessiert zu sein, neue digitale Währungen zu schaffen, die auf bestimmte Regionen zugeschnitten sind. Bemerkenswert ist, dass er ein Konzept für zwei Währungen vorschlug, die für den Nahen Osten bestimmt waren: eine war Scharia-konform und nach dem Vorbild von Bitcoin gestaltet.
Michael Saylors Beteiligung
Dokumente beleuchten Michael Saylors Interaktionen innerhalb von Epsteins Kreis. In einem Brief aus dem Jahr 2010 wird erwähnt, dass Saylor 25.000 US-Dollar an eine Wohltätigkeitsveranstaltung gespendet hat, die mit Epsteins Netzwerk in Verbindung steht. Diese Spende verschaffte ihm angeblich Zugang zu exklusiven Veranstaltungen, bei denen er sich mit hochkarätigen Persönlichkeiten traf.
Diese Dokumente beschreiben Saylor jedoch auch als sozial unbeholfen und stellen ihn in einem unvorteilhaften Licht dar, indem sie ihn als persönlichkeitslos beschreiben – eine Darstellung, die innerhalb der Community Interesse geweckt hat, da sie in starkem Kontrast zu seinem öffentlichen Image als einflussreicher Bitcoin-Verfechter steht.
Die Blockstream-Verbindung
Blockstream-Manager, darunter Austin Hill, hatten ebenfalls Gespräche mit Epstein, in denen sie über Krypto-Projekte diskutierten. Sie legten besonderen Wert auf ihr eigenes Ökosystem und positionierten es als überlegen gegenüber anderen Plattformen wie Stellar und Ripple.
