- Galaxy Digital hat die Wahrscheinlichkeit für die Verabschiedung des CLARITY Acts im Jahr 2026 auf 50% reduziert.
- Die Reduzierung ist auf einen überfüllten Senatskalender zurückzuführen, nicht auf Änderungen im Inhalt des Gesetzes.
- Wichtige Faktoren umfassen Terminüberschneidungen, laufende Verhandlungen und ungelöste ethische Fragen.
- Die Chancen auf eine höhere Zustimmung hängen von der öffentlichen Einigung über die Komiteetexte und der Festlegung eines Abstimmungstermins im Juli ab.
Galaxy Digital Reduziert Wahrscheinlichkeit der CLARITY Act Verabschiedung auf 50%
In einem wichtigen Update innerhalb des Kryptowährungssektors hat Galaxy Digital seine Prognose zur Wahrscheinlichkeit der Verabschiedung des CLARITY Acts im Jahr 2026 angepasst. Die Wahrscheinlichkeit liegt nun bei 50%, hauptsächlich aufgrund von Terminüberschneidungen im Senat und nicht wegen Änderungen am Gesetz selbst. Diese Verschiebung verdeutlicht, wie prozedurale Hürden den legislativen Fortschritt erheblich beeinflussen können.
Gründe für die Verringerten Chancen
Alex Thorn, der Forschungsleiter von Galaxy Digital, führt diese Anpassung auf mehrere Faktoren zurück. Der Gesetzentwurf steht seit dem 1. Juni als Punkt Nummer 423 auf dem Senatskalender, nachdem er vom Bankenausschuss des Senats genehmigt wurde. Entscheidend ist, dass es weder ein festgelegtes Datum für eine Abstimmung noch eine formelle Bewegung zur Einleitung von Diskussionen darüber gibt.
Thorn betont, dass die Verhandlungen auf Ausschussebene, insbesondere zwischen dem Banken- und dem Agrarausschuss, im Gange sind und konstruktiv erscheinen, jedoch fehlt es an öffentlicher Bestätigung eines einheitlichen Textes oder Klarheit über die Abstimmungszeitpläne. Darüber hinaus bleiben ethische Überlegungen umstritten; ein Änderungsantrag zum Interessenkonflikt wurde von einem Ausschuss abgelehnt, während die Senatoren Gallego und Booker weiterhin für verpflichtende Standards als Voraussetzungen für ihre Unterstützung eintreten.
Herausforderungen des Senatskalenders
Die Konkurrenz um die Aufmerksamkeit des Senats verschärfte sich, als der Präsident unerwartet die Unterzeichnung eines parteiübergreifenden Wohnungsbaugesetzes am 24. Juni absagte. Dies fügte einer bereits vollen Agenda eine zusätzliche Komplexitätsebene hinzu. Darüber hinaus bleiben zwei kritische Fragen ungelöst: Abschnitt 702 FISA ist am 12. Juni ohne Verlängerung abgelaufen, und die Beratung über das Verteidigungsbudget für das Geschäftsjahr 2027 steht noch aus.
Mögliche Lösungen
Um die Hoffnungen über 50% steigen zu lassen, schlägt Thorn vor, dass der Mehrheitsführer des Senats, John Thune, ein Abstimmungsdatum vor Anfang Juli ankündigen muss, wobei die Verfahren vor der Augustpause stattfinden sollten. Andernfalls würden die Diskussionen in den September verschoben, wobei die politischen Dynamiken vor den Wahlen eine zunehmende Herausforderung darstellen, um umstrittene Gesetze zu verabschieden.
Die Erhöhung der Zustimmungswahrscheinlichkeit hängt davon ab, dass eine öffentliche Einigung über die Banken-Agrar-Texte erzielt oder ethische Bedenken mit ausreichender demokratischer Unterstützung durch Initiativen wie BRCA gelöst werden. Die offizielle Festlegung von Abstimmungen im Juli würde ebenfalls positiv beitragen.
Der Weg nach Vorne
Trotz dieser Herausforderungen bleibt Thorn optimistisch in Bezug auf die mögliche Verabschiedung in diesem Jahr, angesichts ihrer erheblichen Bedeutung — eine fünfzigprozentige Chance ist unter solchen Umständen bemerkenswert hoch. Mit der bereits gesicherten Ausschussgenehmigung und dem stetigen Verhandlungsfortschritt, wenn auch ohne definitive Abstimmungstermine, bei ständiger Konkurrenz um die Agenda — das Zeitfenster verengt sich über Wochen statt Monate.
Markieren Sie Ihre Kalender: Am 17. Juli 2026 plant der Finanzausschuss des Hauses Anhörungen vor Ort zum CLARITY, um die informierte Diskussion innerhalb der legislativen Landschaft des Kongresses voranzutreiben und die zukünftige Entwicklung von Krypto weltweit zu gestalten!
