- Der angesehene Analyst Mike McGlone rät von Investitionen in den großen Spot-Bitcoin-ETF IBIT ab.
- Die hohe Volatilität von IBIT wird nicht durch überlegene Renditen ausgeglichen, was es zu einer riskanten Investition macht.
- Die enge Korrelation von IBIT mit dem S&P 500-Index begrenzt das Diversifikationspotenzial.
- McGlone prognostiziert eine Bärenmarktphase und sagt einen Rückgang des Bitcoin-Preises auf 10.000 US-Dollar voraus.
Experte rät von Investitionen in großen Spot-Bitcoin-ETF ab
Die Welt der Kryptowährungsinvestitionen ist in Aufruhr durch die Einblicke des renommierten Analysten Mike McGlone, der sich entschieden gegen Investitionen in den bekannten Spot-Bitcoin-ETF namens IBIT ausgesprochen hat. Laut McGlone ist die Aufnahme dieser Aktien in das eigene Portfolio sinnlos aufgrund ihrer starken Korrelation mit dem Aktienmarkt. Zudem zeigt IBIT zwar eine höhere Volatilität als traditionelle Anlagen, es gelingt jedoch nicht, dies mit gesteigerten Renditen auszugleichen.
Korrelation und Volatilitätsbedenken
In seiner detaillierten Analyse kommt McGlone zu dem Schluss, dass IBIT weder übermäßige Renditen liefert noch die Volatilität reduziert, da es mit den Trends des Aktienmarktes übereinstimmt. Dies führt ihn dazu, Investitionen in dieses Proxy-Produkt als unklug zu betrachten. Seine Schlussfolgerungen basieren auf der engen Korrelation zwischen IBIT und dem SPDR S&P 500 ETF Trust (SPY), einem börsengehandelten Fonds, der die Schwankungen des S&P 500-Index verfolgt, zu dem Aktien der 500 größten amerikanischen Unternehmen gehören.
Aus McGlones kürzlich veröffentlichter Chartanalyse geht hervor, dass die Korrelation zwischen IBIT und SPY seit Anfang 2026 erheblich zugenommen hat und ein Niveau von 0,5 erreicht hat. Dies weist darauf hin, dass der Bitcoin-basierte ETF in der Hälfte der Fälle Bewegungen ähnlich denen eines S&P 500-basierten Fonds widerspiegelt.
Das Volatilitätsdilemma
Trotz seines Reizes als kryptowährungsgetriebenes Finanzinstrument übertrifft die Volatilität von IBIT die von SPY um das Drei- bis Fünffache—ein Fakt, der durch eine gestrichelte Linie auf McGlones Diagramm hervorgehoben wird. Beide Produkte zeigen nahezu identische kumulative Anlagerenditen, die bei einem Wert von 100 konvergieren. Dies legt nahe, dass das Halten von IBIT bei Börsenabschwüngen nicht nur das Potenzial hat, Anlegerverluste nicht zu mindern, sondern diese sogar zu verschärfen.
Anleger in IBIT und SPY haben über zwei Jahre hinweg ähnliche Renditen erzielt; während jedoch SPY relativ glatte Leistungskurven bietet, haben Inhaber von Spot-Bitcoin-ETFs mehrere bemerkenswerte Spitzen erlebt.
Hohe Volatilität ohne überlegene Renditen vermeiden
„Hohe Volatilität und Korrelation ohne überlegene Renditen stehen normalerweise ganz oben auf der Liste der Dinge, die für eine ordnungsgemäße Diversifikation zu vermeiden sind,“ warnt McGlone. Sein warnender Rat ist besonders wahr vor dem Hintergrund dessen, was er als Beginn einer Bärenmarktphase wahrnimmt.
Zusätzlich bekräftigt er seine Prognose über einen dramatischen Rückgang der Bitcoin-Preise auf 10.000 US-Dollar—eine Aussicht, die für Anleger, die sich in diesen volatilen Zeiten zurechtfinden müssen, von entscheidender Bedeutung ist.
Mit solch fundierten Einblicken in Krypto-Investitionen wie IBIT und umfassenden Marktprognosen von erfahrenen Analysten wie Mike McGlone, die heute weltweit Strategien prägen, bleibt es entscheidend, informiert zu bleiben für jeden, der an dieser sich schnell entwickelnden Finanzlandschaft teilnimmt.
