- Der IWF hat die erste Überprüfung seines erweiterten Finanzierungsabkommens mit El Salvador positiv bewertet.
- El Salvador wird 120 Millionen Dollar vom IWF erhalten, unter der Bedingung, dass keine neuen Bitcoin-Käufe getätigt werden.
- Trotz dieser Vereinbarung hat El Salvador seine Bitcoin-Reserven um 89,03 BTC erhöht, seit das Programm genehmigt wurde.
- Der IWF hebt positive Entwicklungen wie reduzierte Inflation und Leistungsbilanzdefizite sowie gestiegenes wirtschaftliches Vertrauen hervor.
IWF stimmt 120 Millionen Dollar für El Salvador im Rahmen des Kreditabkommens zu — aber keine neuen Bitcoins
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die erste Überprüfung seines erweiterten Finanzierungsabkommens mit El Salvador positiv bewertet. Diese entscheidende Entwicklung ebnet den Weg für das Land, fast 120 Millionen Dollar zu erhalten, vorbehaltlich spezifischer Bedingungen, die darauf abzielen, die Wirtschaft zu stabilisieren und die Nutzung von Kryptowährungen zu regulieren.
Positive Wirtschaftliche Indikatoren Trotz Kryptowährungskontroversen
In einer gemeinsamen Erklärung von Rodrigo Cubeddu, stellvertretender Direktor der Abteilung für den westlichen Hemisphäre, und Raul Torres, Leiter der IWF-Mission in El Salvador, wurde festgestellt, dass die meisten Programmziele für diese erste Überprüfung mühelos erreicht wurden. Die Umsetzung struktureller Indikatoren verläuft gut. Dennoch erhöht El Salvador trotz der Einigung mit dem IWF weiterhin seine Bitcoin-Bestände. Dieses Vorgehen könnte den Bedingungen eines 3,5-Milliarden-Dollar-Kreditprogramms widersprechen.
Der IWF hat offiziell erklärt, dass die Bemühungen fortgesetzt werden, um sicherzustellen, dass die von der Regierung gehaltenen Bitcoin-Mengen unverändert bleiben. Es wird erwartet, dass sich der öffentliche Sektor bis Ende Juli aus der Beteiligung an der Chivo-App zurückzieht.
Regulatorische Anpassungen und Wirtschaftswachstum
Im März dieses Jahres einigte sich die Regierung von Präsident Nayib Bukele auf ein IWF-Kreditprogramm. Dies beinhaltete die Verpflichtung, den Status von Bitcoin als verpflichtendes gesetzliches Zahlungsmittel abzuschaffen; Unternehmen sind nicht mehr verpflichtet, es zu akzeptieren. Darüber hinaus ist die freiwillige Bitcoin-Akkumulation durch den öffentlichen Sektor gemäß dieser Vereinbarung verboten.
Dennoch hat sich seit dem 4. März – dem Datum, an dem diese Bedingungen bekannt wurden – El Salvadors offizielles Krypto-Wallet von 6.101,15 BTC auf 6.190,18 BTC erhöht. Zum Zeitpunkt des Schreibens entspricht dies ungefähr 674 Millionen Dollar.
Wirtschaftliches Vertrauen und Stabilität
Der IWF hebt die positiven wirtschaftlichen Indikatoren hervor, die trotz der Kontroversen um Kryptowährungen bestehen, und betont die Stabilität und das Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
