- Robert Kiyosaki kritisiert die Federal Reserve und bezeichnet den US-Dollar als „Falschgeld“.
- Empfiehlt Bitcoin, Gold und Silber als Alternativen zur Vermögenssicherung.
- Sagt voraus, dass Bitcoin bis 2035 auf 1 Million US-Dollar steigen wird.
- Befürwortet ein dezentrales Wirtschaftssystem ohne politischen Einfluss.
Robert Kiyosaki nennt den Dollar „Falschgeld“ und kritisiert die Federal Reserve
Der renommierte Autor und Unternehmer Robert Kiyosaki, bekannt durch sein Buch „Rich Dad Poor Dad“, hat erneut seine Ablehnung des Fiat-Währungssystems zum Ausdruck gebracht. Er hat den US-Dollar in einem kürzlich veröffentlichten Beitrag vom 10. Mai 2025 als „Falschgeld“ bezeichnet. In dieser Kritik stimmt Kiyosaki mit dem amerikanischen Politiker Ron Pauls Kritik an der Geldpolitik der Zentralbanken überein.
Kiyosaki argumentiert, dass die Zinspolitik der Federal Reserve einer sozialistischen Kontrolle über die Wirtschaft gleichkomme. Dies, so glaubt er, untergrabe die finanzielle Unabhängigkeit und führe zu weit verbreiteter Korruption. Er behauptet, dass das Fiat-System Buchhaltungspraktiken, Statistiken und sogar Geschäftsbeziehungen korrumpiere.
Der Fall für dezentrale Vermögenswerte: Bitcoin als Absicherung gegen Inflation
Als Reaktion auf das, was er als fehlerhaftes Finanzsystem ansieht, fordert Kiyosaki die Amerikaner auf, zu widerstehen und dezentrale Vermögenswerte wie Bitcoin und Edelmetalle zu übernehmen. Seiner Meinung nach können diese Vermögenswerte nicht politisch kontrolliert werden und dienen als effektive Absicherungen gegen Inflation, während sie Vermögen bewahren.
Er betont, nicht in dem zu arbeiten oder zu sparen, was er als Falschgeld ansieht, sondern stattdessen einen persönlichen dezentralen Standard aus Gold, Silber und Bitcoin anzunehmen. Dieser Ansatz steht im Einklang mit seiner Philosophie der persönlichen Souveränität, die von der Österreichischen Schule der Nationalökonomie beeinflusst ist.
Die zukünftigen Wertvorhersagen: Ein Blick nach vorne
Kiyosaki hat kühne Vorhersagen bezüglich zukünftiger Vermögenswerte gemacht. Im April sagte er voraus, dass Bitcoin bis 2035 auf 1 Million US-Dollar steigen, Gold auf 30.000 US-Dollar pro Unze klettern und Silber auf 3.000 US-Dollar pro Unze steigen würde. Diese Prognosen resultieren aus seinem Glauben, dass der US-Dollar aufgrund inflationärer Politiken dem Untergang geweiht ist.
Der potenzielle Anstieg von Bitcoin ist nicht nur Kiyosakis Vorhersage; andere wie Cathy Wood von ARK Invest erwarten, dass Bitcoin bis 2030 2,4 Millionen US-Dollar erreichen wird. Auch Eric Trump hat angedeutet, dass Bitcoin schließlich 1 Million US-Dollar erreichen könnte.
Die Auswirkungen auf die Kryptowährungsmärkte
Die Auswirkungen dieser Vorhersagen sind für die Kryptowährungsmärkte von großer Bedeutung. Wichtige Akteure, die Bitcoins ansammeln, deuten auf Vertrauen in das zukünftige Wertwachstum hin. Während digitale Währungen unter Investoren, die nach Alternativen zu traditionellen Fiat-Systemen suchen, an Zugkraft gewinnen, die von wahrgenommener Instabilität und staatlichem Interventionismus geplagt sind.
Zusammenfassend heben Robert Kiyosakis Kritiken wachsende Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit von Fiat-Systemen hervor, angesichts des steigenden Interesses an Kryptowährungen wie Bitcoin als tragfähige Optionen zur Vermögensbewahrung in einer zunehmend unsicheren globalen Wirtschaftslage.
