Kryptoprojekte gaben laut Daten von Allium Labs, auf die sich die Financial Times beruft, bislang im Jahr 2026 einen Rekordwert von 638 Millionen US-Dollar für Token-Rückkäufe aus. Die Summe bezieht sich auf Projekte und Protokolle, nicht unbedingt auf eingetragene Unternehmen, und umfasst Programme mit unterschiedlichen Regeln für Rückkäufe, Token-Burns und die Verwendung von Einnahmen.
Hyperliquids Modell erfordert präzise Formulierung
Das Genesis-Ereignis für den HYPE-Token von Hyperliquid fand am 29. November 2024 statt. Laut der Dokumentation des Protokolls erhält dessen Assistance Fund berücksichtigungsfähige Gebühreneinnahmen nach Abzug von Empfehlungsprämien und weiteren Abzügen und verwendet diese Mittel für Käufe von HYPE.
Bitwise beschrieb rund 99 % der Gebühreneinnahmen als für den Kauf von HYPE vorgesehen, doch diese verkürzte Darstellung sollte nicht unter allen Bedingungen als 99 % sämtlicher Brutto-Handelsgebühren dargestellt werden.
Programme unterscheiden sich zwischen Projekten
Rückkäufe können Token einziehen, sie in einer Treasury halten oder sie über protokollspezifische Mechanismen leiten. Die Gesamtsumme von 638 Millionen US-Dollar macht die Programme daher wirtschaftlich nicht identisch.
Anleger erhalten zudem nicht dieselben rechtlichen Ansprüche wie Aktionäre, nur weil ein Token gebührenfinanzierte Rückkäufe nutzt.
Quellen: Bericht der Financial Times; Genesis-Ankündigung der Hyper Foundation; Hyperliquids Gebühren-Dokumentation; CIO-Memo von Bitwise.
Quelle: HODL Press
