Drei US-Staaten ziehen Klagen gegen Coinbase zurück

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  • Kentucky, Vermont und South Carolina haben ihre Klagen gegen Coinbase zurückgezogen.
  • Die SEC hatte ihren Fall gegen die Kryptowährungsplattform bereits im Februar 2025 abgeschlossen.
  • Sieben andere Bundesstaaten unterstützen weiterhin eine Sammelklage im Zusammenhang mit Coinbases Earn-Programm.
  • Coinbases CLO fordert den Kongress auf, Gesetze für eine bessere bundesweite Aufsicht über Krypto-Assets zu erlassen.

Regulierungsbehörden ziehen Klagen gegen Coinbase zurück

In einer bedeutenden Entwicklung auf dem Kryptowährungsmarkt haben sich die Regulierungsbehörden aus Kentucky, Vermont und South Carolina entschieden, ihre rechtlichen Schritte gegen Coinbase einzustellen. Diese Entscheidung folgt dem Beispiel der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC), die ihren Rechtsstreit gegen die Plattform im Februar 2025 beendet hat. Die Entscheidungen dieser Staaten stellen einen entscheidenden Wandel in der Herangehensweise der Regulierungsbehörden an die Kryptoindustrie dar.

Details zu den Entscheidungen der Staaten

Der Finanzregulierer in Kentucky hat seine Klage offiziell am 31. März 2025 zurückgezogen. Ebenso haben South Carolina und Vermont am 26. März bzw. am 13. März gehandelt. Trotz dieser Rückzüge bleiben sieben andere Bundesstaaten ihren rechtlichen Schritten gegen Coinbase treu, da sie Bedenken bezüglich des Earn-Programms haben.

Die Kontroverse um Coinbases Earn-Programm

Die rechtliche Kontroverse dreht sich um Coinbases Earn-Programm. Die Regulierungsbehörden argumentieren, dass diese Initiative das Staken von Krypto-Assets umfasst, das einem nicht registrierten Angebot von Wertpapieren unter Bundesrecht gleichkommt. Trotz dieser Behauptungen hat Coinbase sich geweigert, das Programm einzustellen.
Coinbases Chief Legal Officer Paul Grewal hat öffentlich den Kongress aufgefordert, Gesetze zu Krypto-Assets zu erlassen. Solche Gesetze würden idealerweise regulatorische Inkonsistenzen angehen und für eine bundesweite Aufsicht anstelle einer staatlich basierten Überwachung sorgen.

Die breitere regulatorische Landschaft

Der Rückzug der Klagen durch drei Staaten deutet auf einen potenziellen Wandel in den Regulierungsstrategien gegenüber Kryptowährungsunternehmen wie Coinbase hin. Die SEC selbst hat sich nach jüngsten Regierungsänderungen in den USA erheblich geändert und beschlossen, mehrere Fälle gegen Krypto-Plattformen fallen zu lassen.
Frühere Berichte hoben hervor, dass Brian Armstrong, CEO von Coinbase, dafür plädiert, Stablecoin-Emittenten zu erlauben, Gewinne als Zinsen unter den Vermögensinhabern zu verteilen—ein Beispiel für die laufenden Diskussionen über die erforderlichen regulatorischen Rahmenbedingungen für digitale Währungen.
Diese Entwicklungen verdeutlichen eine sich wandelnde Landschaft, in der sowohl staatliche als auch bundesweite Behörden ihre Haltungen gegenüber Kryptowährungen und Blockchain-Technologien neu bewerten.
Diese sich entwickelnde Situation spiegelt nicht nur Veränderungen innerhalb der Regulierungsbehörden wider, sondern hebt auch die Bedeutung klarer gesetzlicher Richtlinien hervor, die sich parallel zu technologischen Fortschritten im Finanzsektor anpassen.

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