- Binance stoppt Auszahlungen auf Visa- und Mastercard-Karten in der Ukraine ab dem 29. Dezember 2025.
- Einzahlungen mit Bankkarten, Google Pay oder Apple Pay sind weiterhin möglich.
- SWIFT- und Zen.com-Dienste bleiben für Auszahlungen verfügbar.
- Die Änderungen betreffen ausschließlich Benutzer, die zuvor Bifinity-Dienste genutzt haben.
- Technische Updates setzen den Zen-Dienst bis zum 6. Januar vorübergehend aus.
Binance informiert ukrainische Nutzer über die Aussetzung von Kartenauszahlungen
In einer kürzlichen Entwicklung hat Binance seine ukrainischen Nutzer über wesentliche Änderungen in ihrem Serviceangebot informiert. Ab dem 29. Dezember 2025 hat der Krypto-Börsenriese die Auszahlung von Geldern auf Visa- und Mastercard-Bankkarten in der Ukraine ausgesetzt. Diese Entscheidung wird in einer direkt an die Nutzer gesandten Benachrichtigung erläutert.
Dienstanpassungen angesichts anhaltender Herausforderungen
Die Aussetzung der Kartenauszahlungen ist kein isoliertes Ereignis, sondern Teil umfassenderer Anpassungen. Seit März 2023 hatte Binance bereits die Abhebung von Fiat-Geldern auf Bankkarten aufgrund regulatorischer Einschränkungen der Nationalbank der Ukraine (NBU) pausiert. Diese Beschränkungen wurden ursprünglich zu Beginn des umfassenden Krieges in der Ukraine eingeführt.
Trotz dieser Einschränkungen hat Binance sichergestellt, dass Einzahlungen über Bankkarten, Google Pay oder Apple Pay weiterhin ungehindert möglich sind. Außerdem können Nutzer weiterhin Gelder über SWIFT- und Zen.com-Zahlungsdienste abheben.
Betroffene Dienste und unbetroffene Operationen
Gemäß der von den Nutzern erhaltenen Benachrichtigung werden mehrere Dienste bis auf Weiteres ausgesetzt:
- Abhebungen auf Visa/Mastercard-Bankkarten.
- Automatisierte wiederkehrende Käufe von Krypto-Assets mit Fiat.
- Limitaufträge für Käufe.
Es ist wichtig zu beachten, dass diese Änderungen ausschließlich für diejenigen gelten, die zuvor Bifinity-Dienste genutzt haben. Die P2P-Operationen bleiben von diesen Anpassungen unberührt.
Vorübergehende Aussetzung aufgrund technischer Updates
Zusätzlich zur detaillierten Dienstsuspendierung hat Binance klargestellt, dass der Zen-Dienst aufgrund laufender technischer Updates und Infrastrukturverbesserungen mit Partnern vorübergehend bis zum 6. Januar für ukrainische Nutzer nicht verfügbar sein wird. Diese Pause ist rein technischer Natur und steht in keinem Zusammenhang mit Anweisungen der NBU.
Ein breiterer Kontext: Finanzielle Beschränkungen während des Konflikts
Der Hintergrund, vor dem diese Änderungen stattfinden, umfasst strenge finanzielle Kontrollen, die seit Februar 2022 von der Zentralbank der Ukraine umgesetzt wurden. Diese Maßnahmen umfassten Obergrenzen für Bargeldabhebungen und Verbote grenzüberschreitender Währungstransfers als Teil der Bemühungen, die Wirtschaft angesichts konfliktbedingter Störungen zu stabilisieren.
Im April desselben Jahres wurden zusätzliche Beschränkungen für Kryptowährungstransaktionen eingeführt, als der Kauf digitaler Vermögenswerte mit lokalen Währungskonten verboten wurde.
Da wir uns dem späten Dezember 2025 nähern, ist deutlich, dass, obwohl einige Probleme in Bezug auf Fiat-zu-Karten-Transaktionen in der Krypto-Landschaft der Ukraine bestehen bleiben, alternative Methoden wie SWIFT wesentliche Kontinuität für Krypto-Enthusiasten bieten, die nach Liquiditätsoptionen suchen.
Dieses sich entwickelnde Szenario unterstreicht nicht nur die Anpassungsfähigkeit von Binance angesichts regulatorischer Komplexitäten, sondern hebt auch die anhaltenden Herausforderungen innerhalb der globalen Kryptowährungsmärkte hervor, die sich durch geopolitische Realitäten auf die Finanzökosysteme weltweit auswirken.
