AMINA Bank und Crypto Finance testen Google DLT

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  • AMINA Bank und Crypto Finance Group haben erfolgreich ein Pilotprojekt zur Nutzung des Google Cloud Universal Ledger für Fiat-Zahlungen abgeschlossen.
  • Das Projekt hebt das Potenzial der Distributed Ledger Technology (DLT) zur Transformation von grenzüberschreitenden Transaktionen und Point-of-Sale-Abrechnungen hervor.
  • Der Pilot zeigte nahezu sofortige, rund um die Uhr verfügbare Abwicklungen von Fiat-Währungen bei Einhaltung traditioneller Sicherheits- und Regulierungsstandards.
  • Diese Initiative adressiert Herausforderungen des globalen Zahlungssystems und reduziert Transaktionszeiten und Gebühren erheblich.
  • Die Infrastruktur von Google Cloud erwies sich als fähig, sich nahtlos in bestehende Banksysteme zu integrieren, ohne aktuelle Abläufe zu stören.

Transformation von Finanztransaktionen mit DLT

Das kürzlich durchgeführte Pilotprojekt von AMINA Bank und Crypto Finance Group auf der Google Cloud Universal Ledger (GCUL)-Plattform bezeugt das transformative Potenzial der Distributed Ledger Technology (DLT). Diese innovative Zusammenarbeit demonstrierte, wie DLT Multi-Währungs-Transaktionen, grenzüberschreitende Zahlungen und Point-of-Sale-Abrechnungen modernisieren kann. Ziel des Projekts war es, die anhaltenden Probleme innerhalb globaler Zahlungssysteme anzugehen, bei denen internationale Transaktionen oft Tage in Anspruch nehmen und hohe Gebühren verursachen.

Sofortige Fiat-Abrechnungen

Der Pilot ermöglichte nahezu sofortige Fiat-Währungs-Abrechnungen, die zwischen den Schweizer Finanzinstituten rund um die Uhr verfügbar waren. Wichtig war, dass dies unter Beibehaltung der höchsten Sicherheitsstandards und Einhaltung der regulatorischen Vorgaben erreicht wurde. Der Erfolg dieser Initiative zeigt, dass Finanztransaktionen modernisiert werden können, ohne neue Formen digitaler Währung einzuführen oder bestehende Regeln zu ändern.

Nahtlose Integration mit bestehenden Systemen

Einer der wichtigsten Erfolge war die Integration von GCUL in die Backend-Systeme der AMINA Bank. Diese Integration ermöglichte sofortige Transaktionen für ausgewählte Kunden, ohne ihre üblichen Interaktionen mit der Bank zu ändern. Durch die Nutzung von DLT als Infrastruktur und gleichzeitiger Beibehaltung der Abrechnungen in herkömmlicher Bankwährung können Zahlungen erheblich verbessert werden.

Führungsansichten

Franz Bergmüller, CEO der AMINA Bank, hob hervor, dass GCUL von Google Cloud beweist, dass Innovation nicht auf Kosten der Stabilität gehen muss. Er betonte, dass dieser Pilot nahezu Echtzeit-Abrechnungsfähigkeiten bietet, die mit den aktuellen Bankvorschriften übereinstimmen. AMINA’s globale Reichweite und Netzwerke bieten eine einzigartige Gelegenheit, diese Innovation weltweit zu skalieren.

Stein Vander Stratten, CEO der Crypto Finance Group, bemerkte, wie dieses Modell die Position der Schweiz als Drehkreuz für digitale Finanzinnovationen stärkt. Als Währungsbetreiber in diesem Projekt legten sie ein solides Fundament für digitale Zahlungen und tokenisierte Vermögenswerte.

Der Weg voraus

Nach erfolgreichem Abschluss der Tests sind Pläne für eine breitere Implementierung in Arbeit:

  • Netzwerkerweiterung: Mehr Finanzinstitute werden angebunden.
  • Echte Bedingungen: Übergang von kontrollierten Tests zu realen Umgebungen.
  • Erweiterte Funktionen: Die Entwicklung wird sich auf grenzüberschreitende Zahlungen und POS-Integrationen für Nutzer konzentrieren.

Diese wegweisende Anstrengung markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung der Revolutionierung globaler Finanzsysteme durch den Einsatz modernster Technologien wie DLT kombiniert mit den robusten Cloud-Lösungen von Google. Da sich diese Technologien weiterentwickeln, versprechen sie die Schaffung effizienterer, sicherer und konformer Zahlungssysteme weltweit.

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