- Thailändische Regulierungsbehörden verstärken die Überwachung großer Stablecoin-Transaktionen zur Bekämpfung der Schattenwirtschaft.
- Initiative zur Verschärfung der Kontrollmaßnahmen in Geschäftsbanken ab dem vierten Quartal 2026.
- Schlüsselmaßnahmen umfassen die Überprüfung der Herkunft von Bareinlagen über 5 Millionen Baht und die Prüfung großer Barabhebungen.
- Verdächtige Konten im Zusammenhang mit Glücksspielen können eingefroren werden, mit besonderem Augenmerk auf Stablecoin-Transaktionen wie USDT.
Thailands Regulierungsschritt zur Überwachung von Stablecoins
In einem bedeutenden Schritt zur Verbesserung der Finanzaufsicht haben thailändische Regulierungsbehörden eine Gruppe gebildet, die sich der Prüfung großer Stablecoin-Transaktionen widmet. Diese Initiative ist Teil eines umfassenderen Bestrebens der Behörden, illegale Finanzaktivitäten innerhalb der Schattenwirtschaft zu bekämpfen. Laut Berichten von The Nation markiert diese Zusammenarbeit zwischen der Bank von Thailand und der Securities and Exchange Commission (SEC) einen proaktiven Schritt in Richtung größerer Transparenz und Sicherheit bei Finanztransaktionen.
Erweiterte Maßnahmen für finanzielle Transparenz
Die Kampagne soll im vierten Quartal 2026 starten. Ihr Hauptziel ist die Eindämmung illegaler Finanzflüsse durch die Durchsetzung strengerer Kontrollen bei Geschäftsbanken. Laut dem Gouverneur der Zentralbank, Vitai Ratanakorn, werden diese Maßnahmen Banken dazu verpflichten, die Herkunft von Geldern zu überprüfen, wenn Einlagen 5 Millionen Baht (ca. 150.000 USD) überschreiten, und Erklärungen für ähnliche Barabhebungen zu verlangen, ohne elektronische Überweisungen zu nutzen.
- Zudem werden Transaktionen, die den Austausch großer Stückelungen (1.000 Baht-Scheine) gegen kleinere (100 oder 500 Baht-Scheine) ohne wirtschaftliche Begründung beinhalten, genau überwacht. Verdächtige Konten, die hauptsächlich mit Wetten und Glücksspielen in Verbindung stehen, könnten während Bankprüfungen eingefroren werden.
Fokus auf große Stablecoin-Transaktionen
Ein kritischer Aspekt dieser Initiative ist die Verfolgung erheblicher Stablecoin-Transaktionen, insbesondere solcher, die Tether (USDT) betreffen. Die Regulierungsgruppe hat bereits zahlreiche solcher Operationen identifiziert, die versuchen, Eigentumsinformationen zu verschleiern oder Beschränkungen zu umgehen. Diese Erkenntnisse wurden an die SEC zur möglichen Disziplinarmaßnahme weitergeleitet.
Stärkung des regulatorischen Rahmens
Dieser Schritt folgt auf frühere Vorschriften, die im März 2026 initiiert wurden, als die Bank von Thailand die Richtlinie Nr. 16/2569 herausgab, die am 1. April in Kraft trat. Diese Richtlinie legt Anforderungen für Banken bezüglich der Einhaltung dieser erweiterten Kontrollmaßnahmen fest.
- Zusätzlich wurde im Dezember 2025 eine gemeinsame Taskforce zwischen der Bank von Thailand und dem Anti-Money Laundering Office (AMLO) eingerichtet, die sich auf verdächtige Goldbarren-Käufe konzentriert—ein bekannter Weg zur Geldwäsche—die Banküberweisungen durch spezialisierte Anwendungen beinhalten.
Ratanakorn bemerkte, dass dank dieser Prüfungsmaßnahmen das Volumen der physischen Goldabhebungen von durchschnittlich 4.000 kg pro Monat drastisch auf etwa 700 kg gesunken ist.
In früheren Entwicklungen innerhalb der Krypto-Landschaft Thailands deckten die Behörden ein illegales Mining-Netzwerk auf, was die laufenden Bemühungen gegen unregulierte Kryptowährungsaktivitäten weiter unterstreicht.
Durch diese strengen Überwachungsstrategien und interinstitutionellen Zusammenarbeit verstärken die thailändischen Regulierungsbehörden ihr Engagement für eine robuste finanzielle Integrität und passen sich schnell an die sich weltweit entwickelnden Krypto-Ökosysteme an.
