- Qubic plant, 51% der Hashrate von Monero zu kontrollieren, was Bedenken hinsichtlich Dezentralisierung und Sicherheit in der Community auslöst.
- Das Projekt wird von IOTA-Mitgründer Sergey Ivancheglo geleitet und nutzt ein Modell namens „nützlicher Proof-of-Work“ (uPoW).
- Kritiker warnen, dass eine Mehrheitskontrolle andere Mining-Pools stören, Transaktionen verlangsamen und die Netzwerkintegrität gefährden könnte.
- Die Monero-Community erwägt Gegenmaßnahmen, einschließlich Änderungen des Konsensalgorithmus.
Qubic-Team kündigt Absicht für einen 51%-Angriff auf das Monero-Netzwerk an
Die Kryptowelt ist in Aufruhr nach einer provokanten Ankündigung des Qubic-Teams, angeführt vom IOTA-Mitgründer Sergey Ivancheglo. Sie streben an, 51% der Hashrate von Monero zu kontrollieren. Dieser kühne Schritt hat Diskussionen über Risiken der Dezentralisierung und Transaktionssicherheit in der Kryptowährungsgemeinschaft entfacht.
Verständnis von Qubics Ansatz
Qubic nutzt ein Modell namens „nützlicher Proof-of-Work“ (uPoW), das darauf abzielt, CPU-Mining von Monero zu belohnen, während XMR in USDT umgewandelt wird, um QUBIC-Token zu verbrennen. Ivancheglo beschreibt diese Initiative als eine „wirtschaftliche Demonstration“ und nicht als schädliches Unterfangen. Dennoch argumentieren Kritiker, dass die Kontrolle der Mehrheits-Hashrate dazu führen könnte, dass Blöcke von anderen Pools abgelehnt werden und Transaktionen verlangsamt werden.
Reaktionen und Bedenken der Community
Die Spannungen eskalierten, nachdem Ivancheglo erklärte, dass Qubic ab dem 2. August keine Hashrate-Daten mehr veröffentlichen würde. Er behauptet, dass diese Maßnahme das Bewusstsein für potenzielle Angriffe auf PoW-Netzwerke schärfen soll. Experten warnen jedoch, dass das Zurückhalten solcher Informationen die Bedrohungsüberwachung beeinträchtigen und das Risiko koordinierter Angriffe erhöhen könnte.
Der Analyst von Unstoppable Wallet, Dan Dadybayo, stellte fest, dass Qubics Anreizsystem Monero-Miner durch günstigere Bedingungen anlocken könnte. Seine Analyse legt nahe, dass, während Moneros tägliches Sicherheitsbudget bei etwa 130.000 US-Dollar liegt, ein Angreifer mit nur einer Investition von 7–10.000 US-Dollar täglich erheblichen Einfluss gewinnen könnte.
Auswirkungen auf PoW-Netzwerke
Diese Situation geht über ein einzelnes Projekt hinaus; sie dient als Weckruf für alle PoW-Netzwerke. Laut Experten wie Dadybayo: „Wir brauchen eine robuste Infrastruktur, die auf Anreizen basiert; andernfalls könnten zukünftige Angriffe eher wie lukrative Unternehmungen als wie Ausbeutungen erscheinen.“
In Reaktion darauf diskutiert die Monero-Community aktiv mögliche Gegenstrategien – einschließlich der Modifizierung ihres Konsensalgorithmus. Benutzer haben den SupportXMR-Pool gestärkt, der nun 33,5% der Hashrate kontrolliert und damit Qubics Anteil im Netzwerk effektiv auf 13% reduziert.
Wenn wir über diese Entwicklungen nachdenken, die durch Qubics Ankündigung ausgelöst wurden, die Moneros Hashrate dominieren will, unterstreicht dies wichtige Lektionen über Anreizstrukturen, die in allen Blockchain-Ökosystemen notwendig sind, um Resilienz gegen ähnliche Bedrohungen zu gewährleisten, die inmitten der sich entwickelnden Krypto-Landschaften weltweit drohen, ohne die Kernprinzipien zu gefährden, die heute weltweit mehr denn je als Grundlage dezentraler Finanzmodelle angenommen werden!
