- Florida stoppt seine strategische Bitcoin-Reserve-Initiative, da zwei wichtige Gesetzesentwürfe auf unbestimmte Zeit verschoben wurden.
- Die Gesetzesentwürfe HB 487 und SB 550 hätten Investitionen in Krypto-Assets, hauptsächlich Bitcoin, ermöglicht.
- Arizona und New Hampshire führen das Rennen auf staatlicher Ebene um Bitcoin-Reserven an.
- Mehrere Staaten haben ähnliche Initiativen aufgrund wahrgenommener Risiken und finanzieller Bedenken aufgegeben.
Florida-Gesetzgeber verschieben zwei Bitcoin-Reserve-Gesetzentwürfe auf unbestimmte Zeit
In einer bedeutenden Entwicklung für Krypto-Enthusiasten und Investoren hat sich Florida aus dem Rennen um die Einrichtung einer staatlichen strategischen Bitcoin-Reserve zurückgezogen. Diese Entscheidung fiel, nachdem beide Gesetzesvorschläge—HB 487 und SB 550—auf unbestimmte Zeit verschoben wurden. Diese Gesetzentwürfe zielten darauf ab, staatliche Mittel in Kryptowährungen zu investieren, wobei der Schwerpunkt auf Bitcoin lag.
Details der Gesetzesvorschläge
SB 550 wurde im Februar 2025 von Senator Joe Gruters eingeführt. Diese Initiative wollte den Behörden erlauben, verschiedene Mittel für Investitionen in Krypto-Assets, insbesondere Bitcoin, zu nutzen. Ebenso wurde HB 487 im selben Monat von Vertreter Webster Barnaby vorgestellt und wiederholte viele der Bestimmungen von SB 550 mit geringfügigen Ausnahmen. Beide Vorschläge hätten Floridas Hauptschatzmeister ermächtigt, bis zu 10 % der kommunalen Fondsressourcen über Derivate oder vertrauenswürdige Vermittler in festgelegte Krypto-Assets zu investieren.
Bemerkenswerterweise hat HB 487 mehr Fortschritte gemacht als sein Gegenstück, indem es am 10. April 2025 die Genehmigung des Unterausschusses für Versicherung und Banken erhielt. Dennoch teilen beide Initiativen nun ein ähnliches Schicksal: „Auf unbestimmte Zeit verschoben und aus der Betrachtung zurückgezogen.“
Die weiteren Implikationen für staatliche Krypto-Initiativen
Dieser Stopp entfernt Florida effektiv aus dem Wettbewerb unter den US-Bundesstaaten, die versuchen, Bitcoin-Reserven zu schaffen. Derzeit führen Arizona und New Hampshire diese Initiative an. Trotz dieses Fortschritts hat die Gouverneurin von Arizona, Katie Hobbs, bereits ein solches Gesetz aufgrund von Bedenken über das hohe Risiko von Bitcoin-Investitionen abgelehnt.
Abgesehen vom Rückzug Floridas haben auch andere Staaten wie Oklahoma, Montana, North Dakota, Pennsylvania, South Dakota und Wyoming ihre Pläne für die Einrichtung strategischer Bitcoin-Reserven aufgegeben. Beispielsweise lehnte Montana Ende Februar 2025 einen entsprechenden Gesetzentwurf ab, da Einwände erhoben wurden, es handele sich um einen Versuch, Steuergelder unrechtmäßig zu manipulieren.
Insgesamt spiegeln diese Entwicklungen einen vorsichtigen Ansatz mehrerer Staaten im Hinblick auf Kryptowährungsinvestitionen wider, angesichts laufender Debatten über deren potenzielle Risiken versus Vorteile im öffentlichen Fondsmanagement.
Abschließend—während mehr Staaten ihre Strategien gegenüber Kryptowährungen überdenken—bleiben die breiteren Implikationen auf die Marktdynamik ein Thema von großem Interesse unter Stakeholdern, die diese sich entwickelnden regulatorischen Landschaften sorgfältig überwachen.
