- Die Europäische Union plant, anonyme Kryptowährungen ab 2027 zu verbieten.
- Neue Gesetze zielen darauf ab, die Anonymität bei Transaktionen über €1.000 zu beseitigen.
- Verbot von datenschutzorientierten Kryptowährungen wie Monero (XMR) und Zcash (ZEC) unter MiCA.
- Die neue AML-Behörde der EU, AMLA, wird die Umsetzung überwachen und technische Standards bis 2026 veröffentlichen.
- Direkte Aufsicht über Krypto-Dienstleister in mehreren EU-Ländern, zunächst bis zu 40 Unternehmen.
Neue AML-Vorschriften der EU zur Bekämpfung anonymer Kryptowährungen ab 2027
Die Europäische Union unternimmt bedeutende Schritte zur Verbesserung ihres Anti-Geldwäsche-Rahmens (AML), indem neue Gesetze vorbereitet werden, die die Anonymität in Kryptowährungstransaktionen ins Visier nehmen. Laut den aktualisierten Richtlinien werden Kryptowährungsdienste innerhalb der EU verpflichtet, jegliche Formen der Anonymität in ihren Operationen aufzugeben. Dies gilt insbesondere für Transaktionen mit Mixern oder anderen Datenschutzmechanismen, die €1.000 übersteigen.
Wesentliche Änderungen unter der neuen Gesetzgebung
Ab 2027 beabsichtigt die Europäische Union, Transaktionen mit sogenannten „anonymen Coins“ wie Monero (XMR) und Zcash (ZEC) zu verbieten. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen regulatorischen Ansatzes unter der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA). Das Ziel ist, zu verhindern, dass Kryptowährungen für illegale Aktivitäten wie Terrorismusfinanzierung, Menschenhandel und Steuerhinterziehung genutzt werden.
Verbot anonymer Kryptowährungen
Die neuen Regeln verpflichten alle Anbieter von Kryptowährungsdiensten—Börsen, Wallets und dezentrale Finanzprotokolle—dazu, keine Transaktionen mit Coins zu verarbeiten, die datenschutzfördernde Technologien wie zk-SNARKs oder Ringsignaturen verwenden. Diese Technologien machen es unmöglich, die an den Transaktionen beteiligten Nutzer zu identifizieren.
Verbot von Anonymisierungsdiensten
Neben dem Verbot anonymer Kryptowährungen werden auch technische Lösungen oder Dienste untersagt, die Transaktionsdetails oder Teilnehmeridentitäten verschleiern sollen. Dazu gehören Mixer und Verschleierungsprotokolle, die weit verbreitet zur Wahrung der Transaktionsprivatsphäre genutzt wurden.
Erweiterte „Know Your Customer“-Verfahren
Für alle Kryptowährungsüberweisungen über €1.000 sind Plattformen nun verpflichtet, obligatorische Identitätsüberprüfungen durchzuführen, unabhängig davon, wer die Transaktion durchführt. Dieser Schritt verbessert die bestehenden Due-Diligence-Prozesse zur Eindämmung von Finanzkriminalität.
Die Rolle der AMLA bei der Durchsetzung neuer Vorschriften
Eine neu eingerichtete EU-Behörde zur Bekämpfung der Geldwäsche—AMLA—wird für die Umsetzung dieser Regeln verantwortlich sein. Bis zum 10. Juli 2026 wird erwartet, dass AMLA technische Standards für Hochrisikosektoren zusammen mit Schwellenwerten veröffentlicht, die eine erhöhte Überprüfung erfordern. Bis zum 10. Juli 2027 folgen weitere Anweisungen zu Zuverlässigkeitsbewertungen von Gegenparteien und Anforderungen an das Risikomanagement.
AMLA wird auch direkte Aufsichtsbehörde über Krypto-Dienstleister sein, die in mindestens sechs EU-Mitgliedstaaten tätig sind. Zunächst werden bis zum 1. Juli 2027 bis zu 40 Unternehmen abgedeckt, darunter mindestens ein Unternehmen pro Mitgliedstaat. Zu den Auswahlkriterien gehört, mindestens 20.000 Kunden zu haben oder Transaktionsvolumina von über €50 Millionen innerhalb der Gastländer zu überschreiten.
Diese Kriterien werden in regulatorischen technischen Standards festgelegt, die definieren, was eine „wesentliche Präsenz“ innerhalb der EU-Länder darstellt, die eine direkte Aufsicht durch die AMLA erfordert. Mit diesen umfassenden Updates, die in den kommenden Jahren bereitgestellt werden, und den zuvor im März genehmigten Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche bei verpflichteten Unternehmen, die MetaMask ausschließen, aber Monero verbieten, steht die Landschaft rund um digitale Währungen in Europa vor einem transformativen Wandel, der beeinflusst, wie Einzelpersonen mit Blockchain-Ökosystemen interagieren, während gleichzeitig die Sicherheit gegen Missbrauch durch detaillierte Durchsetzungsstrategien gestärkt wird, die von zukunftssicheren Governance-Strukturen überwacht werden, um langfristige Lebensfähigkeit und Vertrauenswürdigkeit im Einklang mit sich entwickelnden globalen Standards zu fördern, die Transparenz, Verantwortlichkeit, Innovation und Nachhaltigkeit unterstützen, während die wachsende Expansion der Finanzgrenzen eine Ära beispielloser Möglichkeiten und Wachstums eröffnet, die durch Einfallsreichtum, Zusammenarbeit und ein gemeinsames Ziel zum Wohle der Allgemeinheit vorangetrieben wird.
