US-Bundesstaatsanwälte untersuchen, ob Binance wissentlich Transaktionen zugelassen hat, die möglicherweise gegen Sanktionen gegen Iran verstießen.
Bloomberg berichtete am 22. September 2026 unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass die Untersuchung ohne Anklageerhebung enden könnte.
Binance erklärte, das Unternehmen verfolge bei Sanktionsverstößen eine Nulltoleranzpolitik und kooperiere mit Strafverfolgungsbehörden.
US-Bundesstaatsanwälte untersuchen, ob Binance wissentlich Transaktionen zugelassen hat, die möglicherweise gegen Sanktionen gegen Iran verstießen, berichtete Bloomberg am 22. September 2026 unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Untersuchung, die von der Staatsanwaltschaft der USA in Manhattan und der Strafrechtsabteilung des Justizministeriums geführt wird, könnte ohne Anklageerhebung enden.
Laut einer in dem Bericht zitierten Quelle wollen die Strafverfolgungsbehörden feststellen, ob Binance die Transaktionen wissentlich zugelassen hat. Welche konkreten Transaktionen das Interesse der Bundesstaatsanwälte in Manhattan geweckt haben, ist weiterhin unklar.
Vertreter des Justizministeriums und der Staatsanwaltschaft der USA in Manhattan lehnten eine Stellungnahme ab.
Binance erklärte, das Unternehmen verfolge bei Sanktionsverstößen eine Nulltoleranzpolitik.
„Wir kooperieren uneingeschränkt mit den Strafverfolgungsbehörden und bleiben entschlossen, böswillige Akteure zu identifizieren und zu blockieren“, erklärte das Unternehmen.
Frühere Durchsetzungsmaßnahmen mit Iran-Bezug
US-Strafverfolgungsbehörden leiteten zuvor Verfahren zur Einziehung von digitalen Vermögenswerten im Wert von rund 61 Millionen US-Dollar ein, die die Staatsanwaltschaft der USA für den Südbezirk von New York mit Sanktionsumgehung und illegalem Handel mit iranischem Öl in Verbindung brachte.
Ermittler erklärten, dass Gelder aus dem Schmuggel von Erdölprodukten zur Finanzierung der iranischen Regierung und ihrer militärischen Strukturen bestimmt gewesen seien, darunter die Islamischen Revolutionsgarden.
Separat beschuldigte TRM Labs die Kryptobörse CoinEx in einem am 25. Juni 2026 veröffentlichten Artikel, Verbindungen zur Zentralbank des Iran zu haben.
Quelle: HODL Press
