NBU-Chef warnt: Kryptoassets keine Zahlungsmittel

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  • Andriy Pyshnyy, Leiter der Nationalbank der Ukraine (NBU), betonte, dass Kryptowährungen in der Ukraine nicht als gesetzliches Zahlungsmittel dienen können.
  • Das neu genehmigte Kryptowährungsgesetz erfordert weitere Verfeinerungen mit Beiträgen internationaler Partner, einschließlich des IWF.
  • Pyshnyy hob die Bedeutung der Regulierungsaufgabe der NBU hervor und skizzierte wesentliche Maßnahmen zur Sicherstellung eines transparenten Kryptomarktes.
  • Diskussionen mit internationalen Partnern sind im Gange, um den zukünftigen Rahmen für virtuelle Vermögenswerte in der Ukraine zu gestalten.

NBU’s Haltung zu Kryptowährungen verstehen

In einem kürzlich stattgefundenen Treffen bei EBA Global Outlook betonte Andriy Pyshnyy, der Leiter der Nationalbank der Ukraine (NBU), klare Grenzen hinsichtlich der Nutzung von Kryptowährungen, indem er erklärte, dass Kryptowährungen nicht als Zahlungsmittel verwendet werden können. Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund eines steigenden Interesses und gesetzgeberischer Maßnahmen in Bezug auf virtuelle Vermögenswerte.

Die gesetzgeberische Landschaft: Ein Werk in Arbeit

Das ukrainische Parlament hat kürzlich ein wichtiges, jedoch noch unvollständiges Gesetz zu virtuellen Vermögenswerten unterstützt. Während diese Gesetzgebung einen bedeutenden Fortschritt darstellt, bedarf sie laut Pyshnyy noch kollaborativer Verfeinerungen mit internationalen Partnern wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Diese Partnerschaft zielt darauf ab, einen robusten Rechtsrahmen für die Definition des Status von Krypto-Assets und die Regulierung der damit verbundenen Märkte zu schaffen.

Regulatorische Herausforderungen meistern

Andriy Pyshnyy stellte klar, dass die NBU zwar bestrebt ist, wirksame Kryptowährungsregulierungen zu gestalten, bestimmte Grenzen jedoch nicht überschritten werden dürfen. Dazu gehört die Sicherstellung, dass Kryptowährungen nicht als Zahlungsmittel verwendet werden. Er zeigte sich zudem bereit zur Zusammenarbeit mit Parlamentsausschüssen und Marktteilnehmern, um gesetzgeberische Vorschläge zu verbessern.

Der vorgeschlagene Gesetzentwurf zielt auch darauf ab, die Rollen und Verantwortlichkeiten der Marktregulierungsbehörden klar durch Gesetzgebung anstatt durch Regierungsdelegation zu definieren. Die Festlegung von Regeln für den Umtausch virtueller Vermögenswerte in Fiat-Währung ist ein weiterer kritischer Aspekt, der Aufmerksamkeit erfordert.

Marktwachstum und internationaler Dialog

Allein im ersten Halbjahr 2025 erreichten Unternehmen, die mit virtuellen Vermögenswerten in der Ukraine handeln, ein Transaktionsvolumen von rund 7 Milliarden US-Dollar. Dieses Wachstum unterstreicht die Dringlichkeit klarer regulatorischer Rahmenbedingungen. Die NBU setzt den Dialog mit internationalen Partnern fort, um die Bemühungen zur Entwicklung dieser Rahmenbedingungen effektiv zu koordinieren.

Diese fortlaufende Diskussion umfasst potenzielle neue Programme mit Organisationen wie dem IWF. Das bestehende Dreijahresprogramm bleibt entscheidend, um internationale Unterstützung zu konsolidieren und robuste Geldpolitiken in der Ukraine aufrechtzuerhalten.

Pyshnyy wiederholte: „Es ist entscheidend, dass virtuelle Vermögenswerte nicht zu Werkzeugen werden, um NBU-Beschränkungen zu umgehen oder Schattensektoren zu fördern.“

Da wir weitere Entwicklungen bei den nachfolgenden Lesungen dieses Gesetzes erwarten, kann das Verständnis dieser Dynamiken den Beteiligten helfen, sich in dieser sich entwickelnden Landschaft erfolgreich zurechtzufinden.

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