- FC Barcelona trennt sich von seinem Kryptowährungs-Sponsor Zero Knowledge Proof (ZKP) nach wachsender Kritik.
- Die Partnerschaft, die im November 2025 angekündigt wurde, sollte bis 2028 dauern, wurde jedoch aufgrund finanzieller Bedenken kritisiert.
- Kritiker äußerten Bedenken hinsichtlich mangelnder Transparenz und potenzieller Risiken im Zusammenhang mit den Angeboten von ZKP.
FC Barcelona distanziert sich von Krypto-Sponsor Zero Knowledge Proof
In einem überraschenden Schritt hat sich der FC Barcelona öffentlich von seinem jüngsten Partner, dem Krypto-Startup Zero Knowledge Proof (ZKP), distanziert. Diese Entscheidung erfolgt angesichts wachsender Kritik und Bedenken hinsichtlich potenzieller finanzieller Risiken für die Fans. Die ursprüngliche offizielle Erklärung des FC Barcelona zeigt ihre Abkehr von ZKP und dessen neuem digitalen Vermögenswert.
Ankündigung der Partnerschaft und anschließende Kritik
Am 14. November 2025 gab der FC Barcelona seine Partnerschaft mit ZKP bekannt. Der Vertrag sollte bis 2028 laufen und ZKP die Möglichkeit geben, seine Produkte über Barcelonas Medienkanäle zu bewerben. Darüber hinaus beinhaltete die Vereinbarung Bestimmungen für gemeinsame Projekte, die Sport, Technologie und Gesellschaft integrieren sollen. Diese Zusammenarbeit zog jedoch schnell Kritik auf sich, wie die Financial Times hervorhob, die Bedenken hinsichtlich der Transparenz des Projekts äußerte.
Der renommierte Autor Martin Calladine äußerte tiefe Besorgnis über den Mangel an Informationen rund um ZKP. Diese Bedenken spiegelte der ehemalige FC Barcelona-Vorsitzende Javier Vilajoana, der die Partnerschaft als Zeichen von „Verzweiflung“ angesichts finanzieller Probleme im Management des Clubs beschrieb.
Die umstrittene Auktion und die Reaktion des Clubs
Weitere Kontroversen entstanden durch eine angebliche „Auktion“, die ZKP zum Verkauf seiner Token durchführte. Berichten zufolge werden täglich bis zu 200 Millionen ZKPs auf ihrer offiziellen Website versteigert. Dieser Schritt zog weitere Prüfungen sowohl gegen das in Samoa registrierte Unternehmen als auch gegen die Beteiligung des FC Barcelona nach sich.
Anschließend veröffentlichte der FC Barcelona eine weitere Mitteilung, die klar ihre Distanzierung sowohl von ZKP als Sponsor als auch von dessen Kryptowährungs-Asset erklärte. Laut dieser Erklärung waren finanzielle Aktivitäten im Zusammenhang mit der Münze nicht Teil ihrer ursprünglichen Vereinbarung.
Der finanzielle Kontext und breitere Implikationen
Der Hintergrund für diese Distanzierung ist bedeutend: Der FC Barcelona steht Berichten zufolge vor Verpflichtungen in Höhe von 1,45 Milliarden Dollar – eine Rekordsumme in der Fußballgeschichte, wie Presseberichte wie die der New York Times Athletic Analyse zeigen. Angesichts dieser Herausforderungen kann die Beteiligung an weniger bekannten Kryptoprojekten zusätzliche Risiken darstellen, die Clubs sorgfältig navigieren müssen.
Es ist erwähnenswert, dass der FC Barcelona nicht allein ist, wenn es darum geht, Partnerschaften mit Krypto-Unternehmen zu erkunden; Floki ist ein offizieller Partner von Nottingham Forest aus der Premier League (EPL) in England. Da solche Kooperationen in der Sportindustrie weltweit häufiger werden, bleibt das Gleichgewicht zwischen Innovation und Risiko für Clubs, die sich auf solche Unternehmungen einlassen, von entscheidender Bedeutung.
Letztendlich können Clubs, indem sie sich von fragwürdigen Krypto-Partnerschaften wie denen mit Zero Knowledge Proof trennen, sich selbst schützen und gleichzeitig das Vertrauen der Unterstützer fördern – ein wichtiger Schritt zur Sicherstellung eines nachhaltigen Wachstums inmitten der sich entwickelnden technologischen Landschaften, die die modernen Sportökosysteme heute prägen.
