CME Group verklagt CFTC wegen unendlicher Futures

4 Min Read Tags:

  • CME Group plant eine Klage gegen die CFTC aufgrund der Genehmigung von Perpetual Futures.
  • Die CFTC hat kürzlich Bitcoin Perpetual Futures auf Kalshi genehmigt und ähnlichen Handel auf Coinbase Financial Markets zugelassen.
  • CME Group argumentiert, dass diese Perpetual Futures als Swaps klassifiziert werden sollten, was strengere regulatorische Anforderungen bedeuten würde.

Einleitung

Die Finanzlandschaft erlebt einen bedeutenden Wandel, da die CME Group rechtliche Schritte gegen die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wegen der Genehmigung von Perpetual Futures vorbereitet. Dieser Schritt folgt auf die Entscheidung der CFTC, Bitcoin Perpetual Futures auf der Kalshi-Plattform zuzulassen und solche Kontrakte in den USA über Coinbase Financial Markets handeln zu lassen. In einem Interview mit CNBC äußerte Terrence Duffy, CEO der CME Group, Bedenken hinsichtlich der Klassifizierung dieser Kontrakte und ihrer regulatorischen Auswirkungen.

Hintergrund zur Genehmigung von Perpetual Futures

Im Mai 2026 kündigte CFTC-Vorsitzender Michael Selig an, dass der Regulator die Türen für Perpetual Futures-Kontrakte auf Krypto-Assets in den USA öffne. Diese bahnbrechende Entscheidung ermöglichte es Kalshi, sein BTCPERP-Produkt als regulären Futures-Kontrakt zu listen. Zusätzlich erhielt Coinbase einen No-Action Letter von der CFTC, der es ihm ermöglichte, amerikanischen Kunden Zugang zu Optionen und Perpetual Futures-Kontrakten über FCM Coinbase Financial Markets zu bieten.

Die rasche Akzeptanz dieser Produkte wurde deutlich, als das Handelsvolumen für Bitcoin Perpetual Futures auf Kalshi innerhalb einer Woche nach dem Start die Marke von 1 Milliarde Dollar überschritt.

Bedenken der CME Group

Die CME Group ist der Ansicht, dass Perpetual Futures laut dem Dodd-Frank Act aufgrund ihrer einzigartigen Struktur ohne Verfallsdatum in die Kategorie der Swaps fallen sollten. Diese Kontrakte halten die Preisbindung mit den zugrunde liegenden Vermögenswerten durch periodische Finanzierungszahlungen zwischen Käufern und Verkäufern aufrecht—ein Mechanismus, der Swaps ähnelt.

Darüber hinaus hebt CME hervor, dass die hohen Hebelwirkungsebenen, die mit diesen Kontrakten verbunden sind, ein erhöhtes Risiko für Privatanleger im Vergleich zu traditionellen Futures darstellen. Während typische Futures über Designated Contract Markets (DCMs) gehandelt werden, erfordern Swaps Swap Execution Facilities (SEFs) sowie höhere Standards für Margen, Clearing, Kapitalanforderungen und Berichterstattung.

Potenzielle Auswirkungen auf den Kryptomarkt

Der laufende Streit unterstreicht die wachsenden Spannungen rund um regulatorische Rahmenbedingungen in Kryptowährungsmärkten. Da die CME Group und andere große Börsen gegen nachsichtige Klassifizierungen durch Regulierungsbehörden wie die CFTC vorgehen—wie kürzlich ihr Aufruf zur Aufsicht über die dezentrale Börse Hyperliquid—it becomes clear there is increased pressure across industry players dealing with innovative financial instruments like perpetual futures.

Diese Kontroverse hatte auch Auswirkungen über rechtliche Auseinandersetzungen hinaus; nach den von der CFTC erteilten Genehmigungen zu den Angeboten von Kalshi sanken die Aktien der CME Group um 6,2%, während die Intercontinental Exchange (ICE), Betreiber der NYSE, um rund 2% fiel. Diese Rückgänge spiegeln die Unsicherheit der Investoren angesichts sich entwickelnder Vorschriften wider, die traditionelle Börsen sowie neuartige kryptofokussierte Plattformen gleichermaßen betreffen.

Abschließend: Da regulatorische Debatten weiterhin die zukünftigen Richtungen innerhalb der aufstrebenden digitalen Finanzsektoren weltweit formen—könnte das Ergebnis dieses Rechtsstreits entscheidende Präzedenzfälle setzen, die beeinflussen, wie Behörden die Aufsicht über aufkommende Anlageklassen in Zukunft angehen, ohne Vorurteile gegenüber spezifischen heute oder morgen beteiligten Einheiten!

OpenAI von Mann verklagt: ChatGPT habe ihn überzeugt, Jesus zu sein

Der 34-jährige Kalifornier Michael Lines verklagte OpenAI und CEO Sam Altman mit dem Vorwurf, ChatGPT habe 2025 seine manische Episode und religiösen Wahnvorstellungen verstärkt.

5 Min Read
Canary Capital legt ersten US-Spot-TRX-ETF mit Staking auf

Canary Capital legte am 9. September 2026 den an der Cboe BZX unter TRXS gehandelten Canary Staked TRX ETF auf, der direktes TRX-Engagement mit im Fonds berücksichtigten Staking-Erträgen verbindet.

5 Min Read
Anthropic modelliert drei US-Wirtschaftsszenarien bis 2030

Anthropic veröffentlichte ein Modell, das für die US-Wirtschaft bis 2030 je nach KI-Szenario stärkeres BIP-Wachstum, aber im Extremfall historisch hohe Arbeitslosigkeit und sinkende Einkommen wissensbasierter Beschäftigter prognostiziert.

6 Min Read
Robinhood-Chef sagt, Unternehmen können Tokenisierung ihrer Aktien nicht kontrollieren

Robinhood-CEO Vlad Tenev verteidigte im September 2026 Stock Tokens gegen Kritik von AMC-CEO Adam Aron, der die Einstellung AMC-gekoppelter Token und mögliche rechtliche sowie regulatorische Schritte forderte.

4 Min Read
Deutschland wird 2027 Steuervorschriften für Kryptowerte ändern, berichten Medien

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorbereitet, nach dem Gewinne aus ab 2027 erworbenen erfassten Krypto-Assets unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig würden.

4 Min Read