- Delaware plant ein vollständiges Verbot von Kryptowährungskiosken aufgrund steigender Betrugsfälle.
- Das vorgeschlagene Gesetz, HB 441, zielt darauf ab, alle Krypto-ATMs im Bundesstaat abzubauen.
- Befürworter argumentieren, dass das Verbot Verbraucher vor Betrug schützt, während Kritiker darauf hinweisen, dass es kein allgemeines Verbot von Kryptowährungen darstellt.
- Die Initiative spiegelt breitere regulatorische Trends in den USA wider, da Betrugsfälle im Zusammenhang mit Krypto-ATMs zunehmen.
Delaware bewegt sich auf ein Verbot von Krypto-ATMs zu, da der Betrug steigt
In einem bedeutenden Schritt, der breitere regulatorische Trends in den Vereinigten Staaten widerspiegelt, bereitet sich Delaware darauf vor, ein umfassendes Verbot für Kryptowährungs-ATMs zu verhängen. Diese Entscheidung wird durch einen starken Anstieg betrügerischer Aktivitäten im Zusammenhang mit diesen Maschinen motiviert. Laut Daten des FBI könnten die Verluste durch solche Betrügereien bis 2025 über 388 Millionen Dollar übersteigen.
Der Wirtschaftsentwicklungsausschuss des Repräsentantenhauses des Staates hat den Gesetzentwurf HB 441 gebilligt, der die Entfernung aller Kryptowährungskioske in Delaware vorsieht. Zu den Autoren des Gesetzentwurfs gehören die Abgeordnete Cindy Romer und Senator Spiros Mantzavinos. Sie heben hervor, dass diese Geräte zunehmend von Betrügern genutzt werden, die Opfer über soziale Medien und andere Online-Plattformen ansprechen.
Das Gesetz verstehen: HB 441
Das vorgeschlagene Gesetz verbietet ausdrücklich die Installation, den Besitz und den Betrieb von Krypto-ATMs in ganz Delaware. Diese Maschinen, die oft an Tankstellen und in Einkaufszentren zu finden sind, ermöglichen es Nutzern, Kryptowährungen wie Bitcoin oder Litecoin zu kaufen oder zu tauschen. Betrüger nutzen sie jedoch, um Personen dazu zu bringen, Bargeld in digitale Vermögenswerte umzuwandeln, die dann in die Wallets der Betrüger übertragen werden.
Abgeordnete Romer weist darauf hin, dass gewöhnliche Krypto-Händler diese Kioske selten nutzen, da die Transaktionsgebühren erheblich sein können und über 20 % betragen, verglichen mit nur 0,4 %–1 % bei Online-Börsen. Delawares Generalstaatsanwältin Kathy Jennings unterstützt das Gesetz und betont, dass, sobald Geld durch Betrug in dieses System gelangt, eine Rückgewinnung nahezu unmöglich wird.
Der breitere Kontext: Zunehmende Überprüfung in den USA
Wenn das Gesetz verabschiedet wird, wird Delaware sich mehreren anderen Staaten anschließen, die ähnliche Beschränkungen oder vollständige Verbote von Krypto-ATMs als Teil der Bemühungen zur Eindämmung von Finanzkriminalität verhängen. Bemerkenswerte Beispiele:
– Spokane in Washington hat im Juni 2025 ein vollständiges Verbot von Krypto-ATMs genehmigt.
– Gesetzgeber in Wisconsin haben Gesetze für strengere Vorschriften und Transaktionslimits eingebracht.
– Illinois hat Gesetze erlassen, die Transaktionsgebühren begrenzen und den Benutzerschutz verbessern.
– New Jersey erwägt ein ähnliches Vorhaben unter dem Gesetzesentwurf S2141.
Berichte deuten auf erhebliche finanzielle Verluste im Zusammenhang mit Krypto-ATM-Betrug im ganzen Land hin. Das FBI verzeichnet einen erheblichen Anstieg von Beschwerden und finanziellen Verlusten durch solche Aktivitäten in den letzten Jahren.
Auswirkungen auf Kryptowährungsnutzer
Während einige diese gesetzgeberische Initiative als Angriff auf digitale Währungen ansehen mögen, betonen Befürworter, dass es sich nicht um ein vollständiges Verbot von Kryptowährungen selbst handelt, sondern um eine gezielte Maßnahme gegen überproportional missbrauchte Kanäle für kriminelle Aktivitäten.
David Mench von der Delaware Bankers Association unterstreicht, dass die Unterstützung dieses Verbots nicht gleichbedeutend mit der Ablehnung von Kryptowährungen ist, sondern vielmehr das Bedürfnis des öffentlichen Interesses nach Schutz vor risikoreichen Wegen wie unregulierten Krypto-Kiosken anerkennt.
Da der regulatorische Druck zunimmt – mit bemerkenswerten Fällen wie der Insolvenz von Bitcoin Depot, die teilweise auf erhöhte Compliance-Anforderungen zurückzuführen ist – könnte sich die Landschaft für Kryptowährungstransaktionen weiterhin in Richtung sichererer Rahmenbedingungen entwickeln, die die Sicherheit der Verbraucher über den einfachen Zugang durch potenziell ausbeuterische Mittel priorisieren.
Diese gesetzgeberische Entwicklung markiert ein weiteres Kapitel in den laufenden Bemühungen über verschiedene Gerichtsbarkeiten hinweg, Nutzer zu schützen, während gleichzeitig das innovative Wachstum innerhalb des aufstrebenden Sektors digitaler Vermögenswerte weltweit ausbalanciert wird.
