- Die Sui-Blockchain erlebte am 28.-29. Mai 2026 drei Ausfälle.
- Kritische Fehler in der Logik der Transaktionsgebühren und den Zufallsmechanismen waren die Hauptursachen.
- Benutzerfonds blieben sicher, ohne rückgängig gemachte Transaktionen, und das Netzwerk wurde vollständig wiederhergestellt.
- Der Sui-Team hat Verbesserungen zur Stärkung der Infrastruktur und der zukünftigen Widerstandsfähigkeit des Netzwerks skizziert.
Sui-Netzwerk erlebt drei Ausfälle: Was ist passiert?
Die Sui-Blockchain stand kürzlich vor erheblichen Herausforderungen mit drei Netzausfällen am 28.-29. Mai 2026. Diese Vorfälle traten nach der Veröffentlichung von Sui v1.72 auf, das kritische Updates einführte, aber auch unvorhergesehene technische Probleme verursachte. Die Hauptursachen für diese Störungen waren Fehler in der Verarbeitung von Transaktionsgebühren und in den Zufallsmechanismen, die für den Epochenwechsel entscheidend sind.
Verständnis der ersten Ausfälle
Die ersten beiden Vorfälle wurden auf einen Fehler im hybriden Gaszahlungssystem zurückgeführt, der nach der Veröffentlichung von Version 1.72 auftrat. Das Update zielte darauf ab, den Benutzern Komfort zu bieten, indem es ermöglichte, Transaktionsgebühren direkt aus den Adressguthaben zu zahlen, nicht nur durch separate SUI-Token. Diese Weiterentwicklung führte jedoch zu Komplikationen, als ein Fehler mit der Bezeichnung „InsufficientFundsForWithdraw“ dazu führte, dass Transaktionen unerwartet abgebrochen wurden. Trotz der Abbruchversuche verarbeitete das System diese Transaktionen weiterhin während eines Prozesses, der als Gas Smashing bekannt ist, was zu Abschaltungen der Validatoren aufgrund von Unterlaufproblemen führte.
Um diese Herausforderungen schnell anzugehen, wandten die Entwickler eine vorübergehende Lösung an; jedoch berücksichtigte sie nicht die Fälle, in denen andere Gründe den ursprünglichen Fehler überdeckten. Diese Nachlässigkeit führte zu einem weiteren Ausfall am 29. Mai. Anschließend wurde ein umfassendes Update entwickelt und erfolgreich implementiert, um diese Probleme zu lösen.
Der dritte Vorfall: Komplikationen beim Epochenwechsel
Der dritte Netzausfall ereignete sich während eines Epochenwechsels—eine kritische Phase, in der Validatoren das Distributed Key Generation (DKG)-Protokoll initiieren, das für die Aufrechterhaltung der Zufälligkeit bei Transaktionen entscheidend ist. Aufgrund wiederholter Neustarts und eines übersehenen Fehlers, der es versäumte, Zufallsabschaltungen ordnungsgemäß auf dem Plattenspeicher zu protokollieren, konnten die Validatoren die Beteiligungsschwelle von DKG nicht erreichen. Diese Situation führte dazu, dass Epochenwechsel einfrierten, während Transaktionswarteschlangen ungehindert weiter wuchsen.
Zukunftsperspektive: Verbesserungen & Lösungen
Die Reflexion über diese Ereignisse hat strategische Verbesserungen innerhalb des Sui-Teams angestoßen:
- Erhöhung der Widerstandsfähigkeit bei Epochenübergängen: Strategien umfassen die Optimierung von Protokollen für reibungslosere Übergänge zwischen Epochen.
- Vereinfachung der Logik der Transaktionsgebühren: Ein modularer Ansatz wird für optimierte Zahlungsprozesse eingeführt.
- Entwicklung von KI-Tools: Diese werden helfen, die Validator-Protokolle effizienter zu analysieren.
- Implementierung von Umgehungsmechanismen: Solche Tools würden es den Validatoren ermöglichen, problematische Transaktionen entweder zu überspringen oder neu zu starten, ohne den gesamten Betrieb vollständig zu unterbrechen.
Bereits unternommene Anstrengungen wie das Entfernen von Gebühren für Stablecoin-Transfers zeigen ihr Engagement zur Verbesserung der Benutzererfahrung, während die direkte Auseinandersetzung mit den jüngsten Rückschlägen ihr Engagement für die Erreichung zuverlässiger Servicestandards in allen Aspekten demonstriert, die direkt oder indirekt die beteiligten Stakeholder innerhalb dieser Ökosystemlandschaft heute betreffen!
