- Sam Bankman-Fried (SBF), ehemaliger CEO von FTX, veröffentlicht ein Dokument, das behauptet, FTX sei nie insolvent gewesen.
- Im Dokument werden Anwälte beschuldigt, das Unternehmen an sich gerissen und dessen finanziellen Status während der Insolvenzverfahren falsch dargestellt zu haben.
- Es wird vorgeschlagen, dass FTX zum Zeitpunkt seines Zusammenbruchs über ausreichende Vermögenswerte verfügte, um alle Kunden zurückzuzahlen.
- SBFs Familie setzt sich Berichten zufolge für eine Begnadigung durch den ehemaligen Präsidenten Donald Trump ein.
FTX Insolvenz-Kontroverse: Enthüllungen von Sam Bankman-Fried
In einem überraschenden Ereignis hat Sam Bankman-Fried (SBF), der ehemalige CEO der Kryptowährungsbörse FTX, auf seiner Social-Media-Seite ein Dokument veröffentlicht, das neue Debatten über den tatsächlichen Zustand seines Unternehmens während dessen berüchtigten Crashs entfacht. Das Dokument behauptet, dass FTX zum Zeitpunkt der Insolvenzerklärung solvent war und beschuldigt die beteiligten Rechtsteams opportunistischer Manöver. Diese Enthüllungen sorgen für Diskussionen in der Krypto-Community.
SBFs Vorwürfe gegen Rechtsteams
Laut SBFs Aussage, die am 31. Oktober 2025 auf seinem X (ehemals Twitter) Profil veröffentlicht wurde, verfügte FTX über Vermögenswerte im Wert von 14,6 Milliarden Dollar, als die Insolvenz eingereicht wurde. Er behauptet, dass diese Vermögenswerte mehr als ausreichend waren, um Kundenschulden ohne Insolvenzprobleme zu decken. Das Dokument malt ein Bild von absichtlicher Fehlverwaltung durch Anwälte von Sullivan & Cromwell, die angeblich zur Insolvenz drängten, um die Kontrolle über die Ressourcen von FTX zu erlangen und sich dadurch durch hohe Gebühren zu bereichern.
Die finanzielle Realität laut SBF
Das Dokument behauptet weiter, dass fast alle betroffenen Kunden entweder bereits entschädigt wurden oder eine Entschädigung zwischen 119 % und 143 % ihrer Einlagen erhalten werden. Es wird behauptet, dass bereits Auszahlungen von durchschnittlich 120 % an etwa 98 % der Nutzer geleistet wurden. Zudem hebt SBF hervor, dass FTX auch nach der Begleichung von Forderungen in Höhe von 8 Milliarden Dollar und Anwaltsgebühren in Höhe von 1 Milliarde Dollar noch über 8 Milliarden Dollar an Vermögenswerten verfügte.
War FTX wirklich insolvent?
SBF argumentiert, dass das, was im November 2022 geschah, lediglich eine Liquiditätskrise war und keine tatsächliche Insolvenz – eine Situation, die seiner Meinung nach hätte gelöst werden können, wenn sein Team nicht aus der Unternehmensführung entfernt worden wäre. Er weist darauf hin, wie interne Bewertungen potenzielle Wachstumschancen von bis zu 136 Milliarden Dollar aufgezeigt haben, wäre der Betrieb ununterbrochen fortgesetzt worden.
Die Rolle der Anwälte bei der Gestaltung der Ergebnisse
Die Kontroverse vertieft sich mit Anschuldigungen gegen Sullivan & Cromwell, Unternehmensvermögen zu unterbewerteten Preisen verkauft, Mitarbeiter entlassen und irreführende Aussagen vor Gericht gemacht zu haben. Dies führte angeblich zu erheblichen finanziellen Verlusten, die auf rund 120 Milliarden Dollar geschätzt werden, die von Kunden und Aktionären getragen wurden.
SBFs Aufruf zur präsidialen Begnadigung
Inmitten dieser Entwicklungen sind Bemühungen um Gnade laut geworden, da Bankman-Fried Interesse an einer Begnadigung durch den ehemaligen Präsidenten Donald Trump bekundet hat. Berichten zufolge gibt es laufende Lobbyarbeit durch seine engen Verwandten; jedoch wurde noch kein formeller Antrag öffentlich bestätigt. Trotz gemischter Reaktionen innerhalb der Kryptowährungskreise – einige sehen diese Offenlegung als Versuch der Schadenskontrolle – bleibt Bankman-Fried fest bei der Behauptung seiner Unschuld und fordert die Legitimität externer Managemententscheidungen während der turbulenten Zeiten des einst prominenten Krypto-Börsenriesen in Frage: „FTX war nicht betrügerisch, sondern fiel stattdessen ungerechtfertigten Einflüssen zum Opfer,“ schließt er entschlossen in den detaillierten Berichten, die jetzt weltweit auf digitalen Plattformen verbreitet werden!
