- Ethereum und Solana erwägen Änderungen in ihrer Tokenomics, um die Ausgabe von nativen Coins erheblich zu reduzieren.
- Geplante Änderungen zielen darauf ab, die jährlichen Inflationsraten zu senken, die bis 2031 unter denen von Gold und dem US-CPI liegen könnten.
- Diese Anpassungen könnten die Knappheit von ETH und SOL erhöhen und somit die Assetpreise unterstützen.
- Reduzierte Emissionen könnten die Staking-Belohnungen beeinflussen, was sich unterschiedlich auf Staker und Nicht-Staker auswirken könnte.
- Das Solana-Ökosystem wächst weiter, mit signifikanten Zunahmen bei der Nutzung tokenisierter Vermögenswerte.
Ein Überblick über potenzielle Änderungen in der Tokenomics von Ethereum und Solana
In einer aufschlussreichen Analyse von Zacks Pendle, dem Forschungsleiter von Grayscale, wird über potenzielle Änderungen in der Tokenomics von Ethereum (ETH) und Solana (SOL) diskutiert. Diese Änderungen könnten zu reduzierten Ausgabequoten für diese Kryptowährungen führen. Die Änderungen sind darauf ausgelegt, die Inflation zu dämpfen und ETH und SOL im Laufe der Zeit knapper zu machen.
Derzeit erkunden Ethereum und Solana Vorschläge, die darauf abzielen, mehr Tokens zu verbrennen und den inflatorischen Druck zu senken. Bei erfolgreicher Umsetzung könnten diese Vorschläge die jährliche Inflation für beide Kryptowährungen unter traditionelle Benchmarks wie Gold (1,8%) und den US-Verbraucherpreisindex (CPI) (3,3%) bis 2031 senken.
Die technische Perspektive auf Tokenomics-Anpassungen
Pendle betrachtet Ethereum und Solana als digitale Rohstoffe, die große Blockchain-Netzwerke für Stablecoins und tokenisierte Vermögenswerte antreiben. Die vorgeschlagenen technischen Protokolländerungen zielen darauf ab, die künftigen Token-Emissionen zu verringern—ein Schritt, der den Asset-Wert durch geringeres Angebotswachstum potenziell steigern könnte.
Durch den Vergleich geschätzter jährlicher Inflationsraten für Bitcoin, Ethereum und Solana über die nächsten fünf Jahre—unter der Annahme der vorgeschlagenen Änderungen—suggeriert Grayscale einen dramatischen Rückgang. Bis Ende 2031 könnte die Rate von Ethereum auf etwa 0,4% jährlich fallen, während Solana bei etwa 1,1% liegen könnte.
Die Auswirkungen auf die Staking-Ökonomie
Eine direkte Folge der verringerten Inflation wird ihre Auswirkung auf Coin-Inhaber sein, die an Staking-Aktivitäten beteiligt sind, da die Belohnungen aus neu ausgegebenen Tokens stammen. Während Staker unter reduzierten Ausgabe-Szenarien möglicherweise weniger neue ETH- oder SOL-Coins erhalten, könnte die Knappheit dazu beitragen, ihren Marktpreis zu halten oder zu erhöhen.
Grayscale geht davon aus, dass Nicht-Staking-Inhaber klarer von verringerten Angebotsniveaus profitieren würden im Vergleich zu Stakern, die niedrigere Belohnungen gegen mögliche Asset-Wertsteigerungen abwägen müssen.
Zum Beispiel schlugen Entwickler im Rahmen der laufenden Diskussionen über die Erhöhung der Knappheit von Ethereum EIP-8363 vor, das Mechanismen umfasst, die Teile der Staking-Belohnungen im Verhältnis zu den gesperrten Stake-Niveaus verbrennen, bis die vollständigen Beteiligungsschwellen erreicht sind.
Solanas wachsendes Netzwerk-Infrastruktur
Mitten in diesen strategischen Diskussionen, die zukünftige Ausgabequoten innerhalb seines Ökosystems beeinflussen, arbeitet das Entwicklungsteam hinter Solana weiter an der Verfeinerung der Netzwerkinfrastruktur durch Initiativen wie das Testen von Alpenglow-Updates, die darauf abzielen, die Transaktionsfinalisierungszeiten erheblich zu verkürzen. Gleichzeitig werden bemerkenswerte Wachstumstrends bei der Nutzung tokenisierter Vermögenswerte beobachtet, die von 2,69 Milliarden USD im ersten Quartal auf 5,7 Milliarden USD bis zum zweiten Quartal 2026 anstiegen, laut Santiment-Datenanalysen, die Anfang dieses Jahres online über soziale Medienkanäle wie Twitter geteilt wurden.
Grayscale erwartet letztendlich, dass die erhöhte Knappheit unter beiden digitalen Rohstoffen möglicherweise einen Aufwärtsdruck auf die jeweiligen Preisstrukturen weltweit in absehbarer Zukunft erzeugt.
