- BitMart plant, seine Aktivitäten bis Januar 2027 einzustellen.
- Sofortige Bedenken über Auszahlungsprobleme tauchten nach der Ankündigung auf.
- Nutzer und Unternehmen, darunter OpenGradient und Gen6, berichten über erhebliche Schwierigkeiten bei der Rückforderung ihrer Vermögenswerte.
- CEO Sheldon Xia verspricht eine geordnete Schließung, sieht sich jedoch Kritik wegen angeblicher Insolvenz und Verzögerungen bei Auszahlungen ausgesetzt.
Steht BitMart vor einem FTX-Szenario?
In jüngsten Entwicklungen wird die Kryptowährungsbörse BitMart beschuldigt, Auszahlungsprobleme und potenzielle Insolvenz zu erleben. Diese Nachrichten folgen ihrer Ankündigung im Juli 2026, die Geschäfte bis Januar 2027 einzustellen. Trotz der Zusicherungen von CEO Sheldon Xia, dass Nutzer während der Übergangsperiode weiterhin Vermögenswerte abheben können, nehmen die Bedenken hinsichtlich ihrer finanziellen Stabilität zu.
Sofortige Bedenken nach der Ankündigung
Am Tag nach der Ankündigung der Schließung von BitMart entdeckten On-Chain-Experten von Lookonchain Probleme bei der Auszahlung von Geldern. Ungefähr 805.000 USD wurden innerhalb von 24 Stunden aus 58 Wallets abgehoben – ein überraschend niedriger Betrag für eine Plattform dieser Größe. Weitere Untersuchungen ergaben, dass über einen Zeitraum von acht Stunden keine Abhebungen stattfanden.
Nutzer äußerten Frustrationen über lange Bearbeitungszeiten und Transaktionsfehler. Besonders bemerkenswert ist, dass ein Nutzer namens BeardStaff berichtete, seit dem 26. Juli keinen Zugriff auf 10,1 Millionen USD zu haben.
Reaktion der BitMart-Führung
Am 8. August ging CEO Sheldon Xia auf diese wachsenden Bedenken in einer öffentlichen Erklärung ein. Er betonte, dass das Team aktiv Vermögenswerte konsolidiert, um ein geordnetes Herunterfahren der Aktivitäten sicherzustellen. Er erklärte weiter:
„Wir haben keine Vermögenswerte unterschlagen oder Schritte zu vorzeitigen Abhebungen oder zur Umgehung von Verpflichtungen unternommen. Wir ziehen in Erwägung, Gerichte und unabhängige Drittauditoren einzubeziehen, um einen transparenten Bericht vorzubereiten.“
Trotz dieser Zusicherungen bleibt die Skepsis unter den Nutzern bestehen, die weiterhin Schwierigkeiten haben, auf ihre Gelder zuzugreifen.
Nutzerreaktionen und Anschuldigungen
Mehrere von diesen Problemen betroffene Personen haben online ihre Unzufriedenheit geäußert. Matthew Vang, Mitbegründer von Market Maker OpenGradient, behauptete, dass ihre Guthaben aufgrund der Insolvenz von BitMart feststecken – was weitere Zweifel an der finanziellen Gesundheit der Börse aufwirft.
Öl ins Feuer gießen diese Anschuldigungen durch von Vang geteilte Screenshots, die zeigen, dass BitMart nur eine Woche vor der Schließung sechsmonatige Krypto-Asset-Sperrungen mit bis zu 15% jährlicher Rendite beworben hat – ein Schritt, der als verdächtig und unethisch kritisiert wurde.
Die breiteren Auswirkungen auf Nutzer
Die Situation hat verschiedene Nutzer wie King David (der Schwierigkeiten hatte, 24.000 USD abzuheben) sowie Organisationen wie Gen6 (80.000 USD feststeckend) dazu veranlasst, rechtliche Schritte gegen BitMart einzuleiten und eine Lösung durch Behörden wie die ungarische Polizei zu suchen, während sie weltweit alle möglichen rechtlichen Wege erkunden, gemeinsam mit anderen wie Paxi Network & Scandic Coin, die mit ähnlichen Herausforderungen bei nicht bearbeiteten Abhebungsanträgen konfrontiert sind, die sie angesichts der anhaltenden Turbulenzen in diesem derzeit weltweit entstehenden Thema erheblich beeinträchtigen!
Laut Schätzungen von Arkham Intelligence-Daten beläuft sich der Gesamtwert der Krypto-Assets in Wallets, die direkt mit der Plattform verknüpft sind, derzeit auf etwa 36 Millionen US-Dollar im Vergleich zum zuvor in diesem Jahr gemeldeten Guthaben von über 100 Millionen US-Dollar! In der Zwischenzeit deuten von CoinMarketCap bereitgestellte Zahlen darauf hin, dass sich die Reserven näher an ungefähr der Hälfte des äquivalenten Wertes befinden, der hauptsächlich aus nativen BMX-Token besteht, die derzeit den Großteil des Gesamtbestands ausmachen!
Letztendlich bleibt ungewiss, ob ein Szenario mit einem weiteren hochkarätigen Zusammenbruch ähnlich dem berüchtigten Fall eines früheren großen Akteurs wie FTX letztlich eintritt, jedoch sind die daraus resultierenden Auswirkungen unbestreitbar, die den breiteren Markt potenziell beeinflussen und die zukünftige Dynamik erheblich beeinflussen könnten, zweifellos tatsächlich!
