- Zehn große europäische Banken starten die Blockchain-Initiative RL1.
- RL1 zielt darauf ab, eine konforme Blockchain für institutionelle digitale Vermögensoperationen zu schaffen.
- Das Projekt agiert als Genossenschaft und umfasst verschiedene wichtige Finanzunternehmen.
- Die SWIAT-Infrastruktur bildet das Rückgrat des RL1-Projekts.
Europäische Banken Starten Blockchain-Initiative RL1
In einem bedeutenden Schritt zur Gestaltung der Zukunft von Finanztransaktionen haben sich zehn führende europäische Banken zusammengeschlossen, um eine innovative Blockchain-Initiative namens Regulated Layer One (RL1) zu starten. Diese Initiative zielt darauf ab, ein konformes und neutrales Blockchain-Netzwerk zu etablieren, das speziell auf institutionelle Operationen mit digitalen Vermögenswerten zugeschnitten ist. Das grundlegende Ziel des Projekts ist es, die Fragmentierung in regulierten Finanzsektoren zu adressieren und eine paneuropäische Infrastruktur für die Distributed Ledger Technologie (DLT) aufzubauen.
Wichtige Akteure und Struktur
Das RL1-Projekt wurde als Europäische Genossenschaft (SCE) gegründet und umfasst bedeutende Finanzinstitutionen wie ABN AMRO, Cecabank, Chartered Investment, Crédit Mutuel Alliance Fédérale, DekaBank, DZ BANK, LBBW, Natixis CIB, SC Ventures und Seturion. Henning Vollber wurde zum Leiter dieser Genossenschaft ernannt und bringt seine Expertise aus der Leitung von SWIAT mit ein. Das Netzwerk bleibt für neue Teilnehmer offen, mit laufenden Gesprächen mit Organisationen wie NatWest.
SWIAT: Die Grundlage von RL1
Das Rückgrat der RL1-Initiative liegt in der SWIAT-Blockchain-Technologie. SWIAT stellt weiterhin die Software und Dienstleistungen bereit, die für die Funktionalität von RL1 unerlässlich sind. In den letzten drei Jahren seit seiner Einführung hat das SWIAT-Netzwerk erfolgreich Transaktionen im Wert von 700 Millionen Euro abgewickelt. Diese robuste Infrastruktur befähigt RL1, indem sie Lösungen wie die Tokenisierung von Wertpapieren und die Erleichterung anderer fortschrittlicher Anwendungsfälle bietet.
Eine Antwort auf Wachsende Nachfrage
Die Entstehung von RL1 erfolgt als Reaktion auf die steigende Nachfrage innerhalb der EU nach skalierbaren Lösungen, die Projekte mit realen Vermögenswerten von Pilotphasen zu umfassenden lokalen Marktinfrastrukturen überführen. Projekte wie Pontes und Appia sind Beispiele für diesen Trend. Darüber hinaus erwarten Experten von Standard Chartered, dass die Kapitalisierungen in den Bereichen DeFi und RWA (Real World Asset) auf 2 Billionen Dollar steigen könnten.
Auswirkungen auf den Kryptomarkt
Da immer mehr Institutionen nach regulierten und zuverlässigen Plattformen für digitale Vermögenswerte suchen, signalisieren Initiativen wie RL1 einen entscheidenden Wandel in der Integration dezentraler Technologien mit traditionellen Finanzsystemen. Durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den führenden Banken Europas und die Nutzung bewährter Technologien wie der SWIAT-Blockchain-Infrastruktur bereitet dieses Projekt den Weg für einheitlichere Finanzdienstleistungen in ganz Europa.
Diese bahnbrechende Entwicklung verspricht nicht nur eine erhöhte Effizienz, sondern auch ein gesteigertes Vertrauen in digitale Transaktionen innerhalb institutioneller Rahmen. Solche Initiativen gewinnen an Dynamik und ebnen den Weg für eine breitere Akzeptanz von Blockchain-Technologien in verschiedenen Sektoren innerhalb Europas und darüber hinaus.
