- New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James lehnt den CLARITY Act ab und fordert strengere Vorschriften für den Kryptomarkt.
- Das vorgeschlagene Gesetz könnte die Bemühungen zur Betrugsbekämpfung auf staatlicher Ebene erheblich einschränken.
- James plädiert für einen geschlossenen Markt, Beschränkungen für Privacy-Token und vollständige Transparenz im Kryptosektor.
- Kryptowährungen sollten nach Ansicht der Generalstaatsanwältin den Gesetzen für Waren und Wertpapiere entsprechen.
New Yorker Generalstaatsanwältin lehnt den CLARITY Act ab
In jüngsten Entwicklungen hat die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates New York, Letitia James, eine entschiedene Haltung gegen den CLARITY Act eingenommen und den Kongress aufgefordert, strengere Vorschriften für den Kryptowährungsmarkt zu erlassen. Der derzeitige Vorschlag könnte die Fähigkeit der Staaten, Betrug in dieser sich schnell entwickelnden Branche zu bekämpfen, stark einschränken.
James‘ Bedenken gründen sich auf einen signifikanten Anstieg von Betrugsfällen im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Allein in New York haben sich die Beschwerden in den letzten Jahren verdreifacht. Zudem haben die Verluste durch betrügerische Aktivitäten in fünf Jahren rund 500 Millionen Dollar erreicht, was die dringende Notwendigkeit eines robusten Regulierungsrahmens unterstreicht.
Vorgeschlagene Änderungen zur Stärkung der Kryptoregulierung
James argumentiert, dass der aktuelle Entwurf des CLARITY Act die Fähigkeit lokaler Behörden untergräbt, Betrüger strafrechtlich zu verfolgen und gegen unehrliche Parteien Sanktionen zu verhängen. Sie fordert den Kongress auf, gewählte Beamte und kürzlich aus dem Staatsdienst ausgeschiedene Personen von der Regulierung des Kryptowährungssektors auszuschließen.
- Um diese Probleme effektiv anzugehen, schlägt James mehrere wichtige Maßnahmen vor:
- Verpflichtung von Kryptowährungsunternehmen zur strikten Einhaltung von Anti-Geldwäsche-Protokollen (AML) und Maßnahmen zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung.
- Einrichtung eines geschlossenen Marktes, der den Zugang für ausländische Unternehmen beschränkt.
- Verbot der Dollar-Umwandlung von nicht rückverfolgbaren Krypto-Assets, einschließlich Privacy-Token.
- Durchsetzung der Einhaltung von Geldübertragungsgesetzen sowie Waren- und Wertpapierregulierungen.
- Erfordernis für Krypto-Unternehmen, ungewöhnliche Aktivitäten zu überwachen und diese unverzüglich zu melden.
- Sicherstellung, dass Plattformen Verbraucher vor Betrug schützen und sie für jegliche Versäumnisse zur Verantwortung gezogen werden.
Der Gesetzgebungsprozess des CLARITY Act
Derzeit im Senat nach der Verabschiedung durch das Repräsentantenhaus in Betracht gezogen, verzögert sich der CLARITY Act aufgrund konkurrierender gesetzgeberischer Prioritäten. Seine Zukunft bleibt ungewiss, da die Debatten über seine potenziellen Auswirkungen auf Gesetze zum Anlegerschutz auf staatlicher Ebene andauern.
Trotz seiner Unterstützer lehnen viele — einschließlich der Demokraten — ihn ab, es sei denn, die ethischen Bestimmungen werden erweitert. Diese gesetzgeberische Spannung unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, Innovation mit dem Verbraucherschutz in dieser dynamischen Branche in Einklang zu bringen.
Letitia James‘ deutliche Ablehnung unterstreicht ihr Engagement nicht nur zum Schutz der Investoren, sondern auch zur Sicherstellung von Transparenz in allen Bereichen des Kryptowährungsbetriebs. Während die Diskussionen über die föderale Aufsicht versus staatliche Autonomie bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte voranschreiten, bleiben die Einsätze hoch angesichts der zunehmenden Überprüfung neuer Technologien wie der Blockchain-Technologie, die Kryptowährungen weltweit vorantreibt!
