- Buidlpad hat einen „Pre-IPO-Pool“ für Investitionen in synthetische Instrumente gestartet, die an den zukünftigen Wert von Anthropic-Aktien gebunden sind.
- Kritik aus der Krypto-Community aufgrund hoher Gebühren und Bewertungsbedenken.
- Investoren erwerben keine tatsächlichen Anthropic-Aktien, sondern Schuldinstrumente, die mit potenziellem zukünftigem Aktienwert verbunden sind.
- Das Angebot umfasst eine Eintrittsgebühr von 20% und weitere 20% auf Nettogewinne nach der Transaktion.
- Das Fehlen eines Sekundärmarktes und die unbestimmte Sperrfrist sorgen ebenfalls für Bedenken unter den Investoren.
Buidlpad bietet Zugang zu Anthropic Pre-IPO: Was steckt hinter der Kampagne und warum sie auf Kritik stößt
Die Kryptowährungsplattform Buidlpad hat kürzlich eine einzigartige Investitionsmöglichkeit vorgestellt, die Teilnehmern ermöglicht, Zugang zu Anthropic zu erhalten, einem auf KI-Sicherheit spezialisierten Unternehmen, das für die Entwicklung von Modellen wie Claude bekannt ist. Dieser Pre-IPO-Pool bietet synthetische Finanzinstrumente, die die potenzielle zukünftige Aktienperformance von Anthropic widerspiegeln. Diese Initiative hat jedoch innerhalb der Krypto-Community erhebliche Diskussionen ausgelöst.
Verständnis des Investitionsangebots
Die Kampagne von Buidlpad ist als „Anthropic Pre-IPO“ gebrandet und ermöglicht Investoren einen frühen Zugang, bevor das Unternehmen möglicherweise an die Börse geht. Die Bewertung liegt bei 950 Milliarden USD mit einem Ziel von 3 Millionen USD, wobei Investitionen in USDT und USDC über verschiedene Blockchain-Netzwerke wie Ethereum, Solana, BNB Chain und Sui akzeptiert werden.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Instrumente keine tatsächlichen Eigentums- oder Stimmrechte an Anthropic darstellen. Stattdessen sind sie Schuldinstrumente, die eine synthetische Reflexion der Unternehmensaktien-Dynamik im Falle eines IPOs oder anderer Liquiditätsereignisse bieten sollen.
Kontroverse Bedingungen und Konditionen
Die Investitionsbedingungen von Buidlpad beinhalten erhebliche Gebühren: eine 20%ige Eintrittsgebühr sowie weitere 20% auf Nettogewinne nach Abschluss der Geschäfte. Die Mindestinvestition beginnt bei 5.000 USD bis zu 1 Million USD pro Teilnehmer mit verpflichtender KYC-Konformität. Darüber hinaus sind die Mittel auf unbestimmte Zeit gesperrt, mindestens jedoch 180 Tage nach dem IPO oder einem anderen Liquiditätsereignis.
Diese Struktur bedeutet, dass die Gelder der Investoren im Wesentlichen für eine unbestimmte Dauer unzugänglich sind. Da es zudem keinen Sekundärmarkt für diese Instrumente gibt, bleiben die Ausstiegsoptionen begrenzt, es sei denn, es werden bestimmte Bedingungen erfüllt.
Reaktion der Community mit Kritik
Der Vorschlag hat aufgrund seiner hohen Bewertung und Gebühren gepaart mit keinem realen Aktienbesitz Kritik aus mehreren Teilen der Krypto-Community hervorgerufen. Insbesondere beschrieb der Nutzer ProMint es als eines der schlechtesten Angebote, das aufgrund der aufgeblähten Bewertungen beobachtet wurde—im Vergleich zu den jüngsten offiziellen Runden, die Anthropic nur auf 380 Milliarden USD vor drei Monaten bewerteten.
Zudem hob ProMint strukturelle Mängel hervor, wie übermäßige anfängliche Abzüge, bei denen nur ein Teil des Beitrags eines Investors direkt in Transaktionen fließt, während Buidlpad erhebliche Vorausbeträge einbehält.
Ein weiterer Nutzer unterstrich, wie diese Faktoren dazu beitragen, die Teilnahme übermäßig kostspielig zu machen, ohne greifbare Renditen oder Liquiditätsoptionen zu bieten—was Fragen hinsichtlich ihrer Legitimität aufwirft, da keine formelle Zustimmung von Anthropic selbst über ihre Beteiligung oder Unterstützung dieses Angebots vorliegt.
Der breitere Kontext: Steigendes Interesse an KI-Unternehmen
Trotz der Kontroversen um die Angebotsmechanik von Buidlpad bleibt das steigende Interesse an KI-Unternehmen wie Anthropic unbestreitbar angesichts der anhaltenden technologischen Fortschritte, die den Schwung der Branche weltweit sowohl auf öffentlichen Märkten als auch im privaten Sektor befeuern!
Während offizielle Ankündigungen bezüglich IPO-Plänen noch nicht aufgetaucht sind; Berichte deuten auf Beratungen mit großen Finanzinstituten hin, die darauf hindeuten, dass Vorbereitungen bald konkretisiert werden könnten, was möglicherweise dazu beiträgt, weiteren Aufwärtsdruck auszuüben, der die Bewertungen noch höher treibt als aktuelle Schätzungen, die bereits laut neuesten Analysen unabhängiger externer Quellen, die Marktentwicklungen genau überwachen, billionenschwere Schwellenwerte überschreiten!
