Ledger-Mitgründer fordert zivilen Widerstand mit Protest-Token

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  • Eric Larchevêque, Mitbegründer von Ledger, kritisiert Frankreichs Gesetzesänderung 1649AC.
  • Die Änderung verlangt von französischen Bürgern, den Marktwert selbstverwahrter Krypto-Assets anzugeben.
  • Larchevêque schlägt die Schaffung eines Protest-Tokens vor, um das neue Gesetz herauszufordern.
  • Die Krypto-Community zeigt Unterstützung für diese Initiative.

Krypto-Widerstand: Eric Larchevêques Stellungnahme gegen Änderung 1649AC

Eric Larchevêque, Mitbegründer von Ledger, hat innerhalb der Kryptowährungsgemeinschaft eine bedeutende Debatte ausgelöst, indem er sich kühn gegen Frankreichs Gesetzesänderung 1649AC stellt. Diese Änderung verlangt, dass französische Bürger den genauen Marktwert ihrer in Selbstverwahrung befindlichen Krypto-Assets angeben müssen, unabhängig davon, ob steuerpflichtige Transaktionen stattgefunden haben. Die Änderung wurde bereits vom Ausschuss der Nationalversammlung genehmigt.

Die Gemeinschaft versammelte sich schnell um Larchevêques Aufruf zu einer Form von „zivilem Widerstand“ gegen das, was er als ungerechtfertigten Eingriff in die persönliche Privatsphäre betrachtet. Er betonte, dass solche Maßnahmen zu einer übermäßigen Datensammlung über die Krypto-Bestände der Bürger führen könnten.

Ein Aufruf zum Handeln: Schaffung eines Protest-Tokens

Um diesem Gesetz entgegenzuwirken, schlug Larchevêque die Schaffung eines Protest-Tokens namens 1649AC vor. Dieses Token hätte keinen realen Wert; sein Zweck ist rein demonstrativ. Er lud jeden Wallet-Besitzer ein, ein oder zwei Tokens von 1649AC zu erwerben, die bis zum 31. Dezember einen Marktwert von jeweils 1 Milliarde Euro widerspiegeln sollen.

Diese Initiative zielt darauf ab, die gesammelten Daten unbrauchbar zu machen, indem die deklarierten Werte pro Inhaber zwischen 1 und 2 Milliarden Euro aufgebläht werden, was mit Larchevêques Ansicht übereinstimmt, dass Artikel 1649AC von legitimen Steuerkonzepten losgelöst ist.

Unterstützung und Reaktionen der Gemeinschaft

Die Diskussionen in den sozialen Medien gewannen nach diesen Ankündigungen schnell an Fahrt. Nutzer äußerten Erstaunen über die Aussicht, dass französische Krypto-Millionäre diese Tokens als Milliarden wert angeben könnten. Ein Nutzer hob hervor, wie eine signifikante Aufnahme unter französischen Krypto-Inhabern den Nominalwert des Tokens auf über 100 Millionen Euro steigern könnte.

Ein anderer Teilnehmer verglich Larchevêques Einfluss auf Krypto-Märkte und Web3-Räume mit dem von Bill Gates in der Technologie und unterstrich seine zentrale Rolle.

Änderung 1649AC im Kontext breiterer regulatorischer Trends

Die Änderung 1649AC ist Teil eines breiteren Trends zur Verschärfung der Kontrolle über digitale Assets in Frankreich. In den letzten Jahren hat Frankreich Schritte unternommen, wie zum Beispiel den Kauf von Immobilien mit Bitcoin zu erlauben und den Vorschlag, staatliche Reserven in Bitcoin und Stablecoins anzulegen.

Die fortlaufende Entwicklung spiegelt das wachsende Interesse und die regulatorische Kontrolle innerhalb der aufstrebenden Krypto-Wirtschaft des Landes wider. Da Änderungen wie 1649AC in Kraft treten, sind die Stakeholder zunehmend auf die potenziellen Auswirkungen auf Privatsphäre und Marktdynamik aufmerksam.

Zusammenfassend markiert Eric Larchevêques Aufruf zum zivilen Widerstand durch innovative Protestmechanismen einen entscheidenden Moment bei der Infragestellung regulatorischer Ansätze gegenüber Kryptowährungen in Frankreich. Sein Vorschlag hebt nicht nur Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre hervor, sondern fördert auch das proaktive Engagement der Gemeinschaft gegen wahrgenommene Übergriffe innerhalb von Finanzaufsichtsrahmen.

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