OpenAI-Chef Sam Altman sagte, das Unternehmen werde 2026 keinen Börsengang durchführen, und verwies auf Bedenken hinsichtlich der Sicherheit künstlicher Intelligenz.
OpenAI hatte zuvor vertraulich einen S-1-Registrierungsantrag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht, legte jedoch weder den Zeitpunkt, das Volumen oder die Preisspanne des Angebots noch die Börse offen.
Altman sagte, OpenAI werde an die Börse gehen, wenn das Geschäft dafür bereit sei und das Unternehmen den breiteren gesellschaftlichen Zeitpunkt für angemessen halte.
OpenAI-Chef Sam Altman sagte, das Unternehmen werde 2026 wegen Bedenken hinsichtlich der Sicherheit künstlicher Intelligenz nicht an die Börse gehen. Die Entscheidung ist bedeutsam, weil OpenAI zuvor vertraulich einen S-1-Registrierungsantrag bei der SEC eingereicht hatte, ohne jedoch den genauen Zeitpunkt, das Angebotsvolumen, die Preisspanne oder die Börse offenzulegen.
Altman sprach über den Zeitpunkt des Börsengangs in einem exklusiven Interview mit Fortune-Chefredakteurin Alyson Shontell. Er äußerte sich zudem zu den Risiken der KI-Entwicklung, der Möglichkeit, leistungsfähigere Modelle zu kontrollieren, und der Notwendigkeit internationaler Regulierung.
Altman verknüpft IPO-Zeitpunkt mit KI-Sicherheit
„Wir drängen nicht auf einen Börsengang. Ich denke tatsächlich, dass jetzt angesichts all dessen, was bei der Sicherheit passiert, ein unkluger Zeitpunkt wäre, an die Börse zu gehen“, sagte Altman.
Er sagte, OpenAI werde an die Börse gehen, „wenn wir bereit sind, also wenn das Unternehmen bereit ist, wenn wir uns angesichts dessen, wie der Moment in der Gesellschaft mit dieser Technologie ist, bereit fühlen.“
Altman sagte zudem, er halte es nicht für akzeptabel, die Zukunft der Menschheit zugunsten der KI-Entwicklung zu riskieren. Er sagte, er sei bereit, selbst OpenAIs Investoren entgegenzutreten, falls es notwendig werde, die Modellentwicklung zu pausieren oder vollständig einzustellen.
Der CEO deutete zudem eine Vereinbarung mit anderen Branchenteilnehmern an, die Modellentwicklung zu verlangsamen, damit Lösungen für Sicherheit und Ausrichtung mit dem Wachstum der Fähigkeiten von KI-Modellen Schritt halten könnten.
Kritik und möglicher IPO 2027
Vor dem Hintergrund von Altmans Äußerungen kritisierte Dr. Eli David den Ansatz von OpenAI und Anthropic. Er deutete an, dass OpenAIs Verzögerung des Börsengangs möglicherweise nicht mit Sicherheitsbedenken, sondern mit finanziellen Problemen und dem Fehlen eines klaren Wegs zur Profitabilität zusammenhängen könnte.
OpenAI-Finanzchefin Sarah Friar hatte Mitarbeitern zuvor gesagt, das Unternehmen könne bis Ende 2027 oder früher börsennotiert sein.
Quelle: HODL Press
