- Bybit hat eine Zivilklage gegen Nordkorea und die Lazarus-Gruppe eingereicht.
- Das Unternehmen konnte erfolgreich 30,5 Millionen Dollar an gestohlenen Vermögenswerten einfrieren.
- Insgesamt wurden bereits 48,4 Millionen Dollar der gestohlenen Gelder zurückgewonnen.
- Die Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden und Blockchain-Analysten war entscheidend für die Rückgewinnung.
- Der Angriff unterstreicht die Schwachstellen in der Krypto-Infrastruktur und die anhaltende Bedrohung durch staatlich gesponserte Hackergruppen.
Bybit verklagt Nordkorea und die Lazarus-Gruppe wegen des Hacks im letzten Jahr und friert einen Teil der gestohlenen Gelder ein
In einem beispiellosen Schritt hat die Kryptowährungsbörse Bybit rechtliche Schritte gegen die nordkoreanische Regierung, deren Geheimdienst und die berüchtigte Hackergruppe Lazarus Group eingeleitet. Diese Klage ist die Antwort auf einen verheerenden Cyberangriff, der am 21. Februar 2025 stattfand und bei dem etwa 1,46 Milliarden Dollar in Ethereum gestohlen wurden.
Das Bundesgericht in Columbia hat Bybit eine einstweilige Verfügung erteilt, um eine weitere Bewegung oder Verteilung dieser gestohlenen Vermögenswerte zu verhindern. Bisher wurden über 78,9 Millionen Dollar entweder zurückgewonnen oder eingefroren als Teil dieser wegweisenden Initiative zur Wiederherstellung von Krypto-Vermögenswerten.
Details des Cyberangriffs
Während des Angriffs nutzten Hacker eine Schwachstelle in der AWS-Cloud-Infrastruktur aus, um etwa 401.346 ETH aus den Beständen von Bybit abzuziehen. Nachfolgende On-Chain-Analysen verbanden diesen Einbruch mit der Lazarus Group, einem Hacker-Kollektiv mit Verbindungen zu Nordkorea.
Die bedeutenden Schritte, die Bybit unternommen hat, umfassen die Rückgewinnung von 48,4 Millionen Dollar und das Einfrieren von weiteren 30,5 Millionen Dollar über mehr als 28 Börsen und Verwahrer weltweit.
Bemühungen zur Wiederherstellung
Ben Zhou, Mitbegründer und CEO von Bybit, betonte ihr Engagement zur Wiederherstellung der Vermögenswerte durch Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessengruppen wie Börsen, Blockchain-Analysten, Verwahrern und Strafverfolgungsbehörden.
„Seit dem Lazarus-Angriff im Februar 2025“, erklärte Zhou auf sozialen Medien-Plattformen wie X (ehemals Twitter), „arbeiten wir unermüdlich aus jeder erdenklichen Perspektive.“
Aktueller Stand:
- Ungefähr 48,4 Millionen Dollar an gestohlenen Vermögenswerten wurden zurückgewonnen.
- Weitere 30,5 Millionen Dollar bleiben über zahlreiche Plattformen eingefroren.
- Die Anordnung des Gerichts ist entscheidend, um eine weitere Verteilung oder Bewegung im Zusammenhang mit diesem Fall zu verhindern.
